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2023

Förderung mentaler Gesundheit für Jugendliche im Reitsport

Im Anschluss des erfolgreichen Finales des DHS Jugendchampionates 2023 in Darmstadt Kranichstein wurde von Daniel Kircher, Vorstand der Dieter Hofmann Stiftung ein weiteres Fördermodul angekündigt. Die DHS möchte künftig nicht nur die reiterlichen Fähigkeiten auf Turnieren und bei Lehrgängen fördern. Sondern das Engagement erweitern für die Förderung der unverzichtbaren Zukunftskompetenzen wie Stärkung der mentalen Fitness, Konzentration, Bewusstsein und Achtsamkeit. 

Für all das steht die neue Reitsport Turnier Initiative „Glückspfad to Go“, mit ergänzenden Workshops, Seminaren für mentale und emotionale Festigung und zeitgemäßen Onlinekursen. Entwickelt und geleitet wird das Projekt von der früheren rheinhessischen Springreiterin und Mentorin Christine Stibi.

Die Dieter-Hofmann-Stiftung hat deshalb eine Kooperation mit der Projektentwicklerin vereinbart um Jugendliche hier aktiv zu unterstützen. Als erste konkrete Fördermaßnahme erhalten alle Jugendlichen, die an den Qualifikationen zum Förderpreis und DHS-Jugendchampionat teilgenommen haben, Zugang zu dem jederzeit abrufbaren 10 wöchigen Onlinekurs.

Mehr zum Kanal unter www.harmonyinfinity.com.

2019

Förderpreis der Dieter Hofmann-Stiftung

Spannendes Finale bis zum letzten Ritt in der Festhalle

Im Dezember gibt es für die Hessische Jugend nur noch ein großes Ziel - Das Festhallenturnier in Frankfurt. Auf internationalem Sand können sich die Finalisten des Förderpreises der Dieter-Hofmann-Stiftung in zwei letzten Runden messen und wichtige Punkte für die Platzierung sammeln.  Die 15 punktbesten Reiter durften in der ersten Finalrunde an den Start gehen. In der zweiten Finalrunde nahmen wiederum nur noch die vier Punktbesten mit Pferdewechsel teil. Der erste bekam das Pferd des vierten, der zweite das Pferd des dritten und umgekehrt. [peekaboo name="m311218" onshow=">> Schliessen" onhide="> Mehr lesen..."][peekaboo_content name="m311218"] 

Runde 1; 10 Sprünge auf 390 m verteilt mit einer Höhe von 1,35m. Die Kulisse vor so vielen Zuschauern mit den hohen Rängen der Frankfurter Festhalle bot eine weitere Herausforderung für die jungen Teams. Dass die Qualifikationen die Reiter bereits gut auf das Finale vorbereitet hatten, bewiesen die allgemein hohen Wertnoten.
 
Die Siegerin und Ranglisten Zweite, Celine Frieß vom RFV Viernheim e.V., die für ihre stetig hervorragenden Stilnoten auch schon im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde, konnte auch dieses Mal mit einer 9,0 den Sieg für sich entscheiden. „So sollte das aussehen“, bestätigt auch der Stadionsprecher über das Mikrofon. Celine ritt somit auf direktem Weg in Finale 2.
 
Aber nicht nur Celine und Tönne boten den Richtern Franz Peter Bockholt,
Karl-Heinz Streng und Joachim Geilfus einen harmonischen und dynamischen Ritt. Die zweitplatzierte kam dieses Mal vom Bad Homburger RFV und heißt Cara Zillmann. Mit ihrem Casallus konnte sie mit einer 8,9 überzeugen.
 
Die weiße Schleife und somit der dritte Platz ging an Elias Hohler und Winningmoon vom RFV Viernheim. 16 Jahre jung und schon unter den besten im Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung. Das wurde belohnt und Elias wurde als jüngster Starter unter den Platzierten der ersten Prüfung besonders ausgezeichnet. Ebenso konnte er sich mit den gesammelten Punkten für Finale 2 qualifizieren.
 
Dicht gefolgt von Antonia Kircher für den RUF Pfungstadt e.V., ebenfalls erst 16 Jahre alt und ihrem Pferd Cool Catoo. Absolut cool war ihr Catoo, so zeigte er sich von dem Ambiente völlig unbeeindruckt und „Sprang so gut wie noch nie“, so Antonia  selbst nach dem Ritt. „Ganz viel Distanzgefühl“, lobte sie auch der Stadionsprecher und die 8,7 besiegelte den vierten Platz.
 
Von Platz 3 der Rangliste ging Frederike Schulte vom Bad Homburger RFV mit Piet 55 an den Start. Eine 8,4 und der fünfte Platz ermöglichten auch ihr den Start im 2. Finale.
 
Melina Schwarz vom RFV Groß-Zimmern 1949 e.V. konnte eine 8,1 und den sechsten Platz mit nach Hause nehmen. Ebenfalls eine 8,1 erritt Riana Eisenmenger vom RFV Niederzeuzheim e.V. Ihre hervorragenden Leistungen bei den Qualifikationen sicherten ihr bis zum Hessentag Rang 1 in der Liste und somit konnte auch sie sich für das Finale mit Pferdewechsel qualifizieren.
 
Vier junge Reiter stellten sich nun im endgültigen Finale 9 weiteren Sprüngen. Ist der Ritt mit dem eigenen Pferd geschafft wechseln die Kandidaten auf das fremde Pferd. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase und vier Probesprüngen ging die Prüfung los.
 
Elias Hohler und Winningmoon gingen als erstes an den Start. Mit einem Ochser zur VIP-Longe hin begann der Parcours. Mit seinem eigenen Pferd konnte Elias den Ritt fehlerfrei mit einer 8,8 beenden. Mit Celines Pferd Tönne hatte er einen Fehler und platzierte sich somit auf Rang 2.
 
Nach Elias war Frederike Schulte mit ihrem Piet 55 an der Reihe. Eine 7,4 konnten die beiden sich verdienen. Leider war der zweite Durchgang mit dem Pferd Coralie 31 von Riana Eisenmenger etwas unsicherer und bewies die Schwierigkeit des Pferdewechsels. Somit ging der vierte Platz an Frederike.
 
Riana konnte mit ihrer Coralie 31 eine 8,4 erreiten. Mit einem Fehler auf Piet 55 beendete sie das Finale mit Rang drei für sich.
 
Die Gewinnerin der ersten Finalrunde zeigte bei dieser Prüfung mit Pferdewechsel, dass gutes und harmonisches Reiten zu absolut hervorragenden Leistungen führt. Mit ihrem Tönne hatte Celine zwar einen Abwurf, was eine 8,0 als Wertnote bedeutete. Im zweiten Durchlauf auf Winningmoon, dem Pferd von Elias, konnte sie jedoch ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Souverän und routiniert ritt sie das fremde Pferd fehlerfrei durch den Parcours, was ihr als einzige der Starter gelang. Absolut verdient erhielt sie so die tolle Wertnote 9,0 zum zweiten mal an diesem Tag und siegte erneut. Als Siegerin des Förderpreises 2019 freute sich Celine über einen Springsattel von CWD und einem Stipendium über 3.000 Euro. Auch die anderen Finalisten durften sich über Stipendien der DHS und einen Ehrenpreis von CWD freuen. Elias erhielt für den zweiten Platz ein Fördergeld in der Höhe von 2000€. Platz drei und vier wurden mit jeweils 1000€ belohnt. [/peekaboo_content]

DHS Qualifikation in Groß-Zimmern

Es wird spannend. Die vorletzte Qualifikationsrunde ist geschafft. 16 Reiter gingen beim RFV Groß-Zimmern an den Start. Der Parcourschef Ralf Hollenbach hatte einen anspruchsvollen Parcours über 11 Hindernisse, darunter eine 3-fache Kombination aufgebaut. [peekaboo name="m27818" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m27818"]

Für die Teilnahme am anschließenden Stechen auf Fehler und Zeit war eine Stilnote von 8,3 und höher notwendig.

Anna-Maria Grimm vom RFV Viernheim eröffnete das Stechen. Wegen einer kleinen Unstimmigkeit am ersten Sprung und Zeitfehler erhielt sie und ihr Pferd Cape Carneval 8 insgesamt 8 Strafpunkte. Es folgte Jamila Malin Jung auf Eclair 30, die im Umlauf die höchste Stilnote von 8,5 erhalten hatte. Mit einer fehlerfreien Runde in 47,57 Sekunden setzte die Reiterin vom RFV Elz e.V. das Maß für die noch folgenden Reiter. Vom Bad Homburger RFV konnte Moritz Schmiederer die Zeit mit 42,76 Sekunden deutlich toppen, hatte aber einen Abwurf und somit 4 Strafpunkte. Der letzte Starter, Elias Hohler vom RFV Viernheim, hatte es nun in der Hand. Mit einem fehlerfreien Ritt in 45,13 Sekunden entschied er mit seinem Pferd Winningmoon die Prüfung für sich und siegte somit vor Jamila Malin Jung, gefolgt von Moritz Schmiederer und Anna-Maria Grimm. Den 5. Platz teilten sich Raja Catharina Andratschke und Frederike Schulte, beide mit einer Stilnote von 8,2.

Eine Qualifikation gilt es nun noch im Oktober in Liederbach zu bestreiten. Ein letztes Mal können wertvolle Punkte für das große Finale in der Frankfurter Festhalle gesammelt werden.[/peekaboo_content]

Feuerlady siegt bei DHS in Kirberg

Der Matsch spritzte nur so - Hünefelden-Kirberg, die vierte Station des Förderpreises der Dieter-Hofmann-Stiftung. 390 m Parcours mit elf Hindernissen auf 130 cm Höhe ausgebaut mussten in 67 Sekunden bestritten werden. [peekaboo name="m11718" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m11718"]

Das anschließenden Stechen des M* Stilspringens forderte mit 7 Sprüngen inklusive zweifacher Kombination heraus.

Wegen des stark regnerischen Wetters der Vortage waren die Bedingungen vor Ort mit matschigen Böden erschwert. Die hessische Jugend trotzte dem und ging ohne große Ausfälle auf dem im Wald gelegenen Reitplatz des Reitverein Kirberg e.V. an den Start.

Nach Kirberg gibt es nur noch die Qualifikationen in Groß-Zimmern und in Liederbach, bevor das große Finale in Frankfurt stattfindet. Es heißt also für die Reiter Punkte sammeln, um möglichst weit nach oben auf der Rankingliste zu gelangen.

Feuerlady 9 und ihre Reiterin ließen sich davon aber nicht beeinflussen. Paulina Rosbach war bereits mit ihrem ersten Pferd Quipero R als dritte Starterin durch und ging mit ihrer feurigen Stute als zwanzigstes Paar erneut an den Start. „Heute waren die Distanzen das anspruchsvollste für uns.“, so Paulina, nach ihrem fehlerfreien Ritt mit Feuerlady 9, bei dem sie in der ersten Runde eine 8.0 erhielt. Im Stechen konnte die siebzehnjährige Westfalenstute ihrer Reiterin mit einem flotten Ritt eine Zeit von 34,35 Sekunden erkämpfen, was den Sieg für das Paar vom RFV Elz e.V. bedeutete. Paulina startet dieses Jahr bereits das sechste Mal im Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung, war viermal schon für das Finale in Frankfurt qualifiziert. Davon war sie dreimal im ersten Finale platziert.

Für den RFV Niederzeuzheim e.V. ging Riana Eisenmenger, die auch bei den vorherigen Stationen schon Punkte sammeln konnte, mit ihren beiden Pferden Coralie 31 und Donata 286 an den Start. Coralie 31 blieb nach der Qualifikation zum Stechen immer noch fehlerfrei und war zudem mit 34,61 Sekunden schneller als Rianas zweites Pferd. Das hieß Platz 2 und für Riana mit gleich zwei Platzierungen eine Menge Punkte für das Ranking. Denn Donata 286 mischte als letztes Pferd das Feld noch einmal von hinten auf. Mit einer 8,0 qualifizierten auch sie sich für das anschließende Stechen. Mit vier Fehlerpunkten und einer Zeit von 35,53 Sekunden kamen sie auf Platz vier.

Der dritte Platz ging an das Siegerpaar des vergangenen Jahres. Frederike Schulte und Piet 55 vom Bad Homburger RFV konnten sich mit 34,70 Sekunden als letztes fehlerfreies Paar unter die Top 3 reiten. Mit ihrem zweiten Pferd Q.d. Vermont bekam Schulte im ersten Durchlauf eine 8,2, verzichtete aber auf das Stechen.

Mit 4 Strafpunkten und 37,6 Sekunden holte Roman van de Kujit, Träger der weißen Armbinde, mit Little Caspar Platz 5 für die PSG Marienhof Friedberg e.V.

Antonia Kircher ging mit ihren zwei Pferden Aleqs und Cool Catoo an den Start. Mit ihrem jüngeren Pferd Cool Catoo hatte die im Ranking auf Rang 2 stehende Reiterin vom RUF Pfungstadt e.V. dieses Mal nicht so viel Glück. Aleqs durfte jedoch mit einer 8.3 mit ins Stechen und platzierte sich an sechster Stelle.

Riana Eisenmenger ist nun an erster Stelle vor Celine Frieß, die bislang führte. Paulina Rosbach platziert sich dank ihrer guten Leistung auf Rang drei.[/peekaboo_content]

Förderpreis-Qualifikation im Biebricher Schlosspark

Riesige Menschenmengen tummelten sich im Schlosspark. Parcours, Geländestrecke und Viereck waren für den Spitzensport beim Longines Pfingstturnier in Wiesbaden gerüstet und die internationalen Profis konnten anreisen. [peekaboo name="m256182" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m256182"]

Drei Wochen später steht für das Biebricher Schlossturnier, welches vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club e.V. ausgerichtet wird, der Rasenplatz immer noch voll mit Hindernissen. Für Jugend- und Amateurreiter bot dies eine tolle Gelegenheit den Großen nachzueifern, auf Rasenplatz mit einer tollen Atmosphäre und Location Erfahrungen zu sammeln und die Pferde auf kommende größere Turniere vorzubereiten.

Die Temperaturen stiegen an diesem Wochenende auf über 35° C an, weswegen für Reiter und Zuschauer die Bäume im Schlosspark eine schöne Schattenquelle spendeten. Insgesamt 19 Starter gingen für die dritte Qualifikationsrunde mit ihren Pferden an den Start. Wie üblich wurde ein M* Stilspringen mit anschließendem Stechen geritten.

Distanzen, zwei Kombinationen und die Parcourshöhe von 1,30 m auf dem Rasenplatz erzielten dieses mal wieder ein hohes Niveau, welchem sich die hessische Jugend stellen konnte. Als erste Starterin ging die Trägerin der goldenen Armbinde und somit Ranglisten-Führerin Celine Frieß mit ihrem Pferd Tönne 3 für den RFV Viernheim an den Start. Für ihre hohen Wertnoten bekannt konnte sich Frieß mit ihrem ersten Pferd eine tolle 8,6 abholen, was von ihrem zweiten Pferd Classic Fashion 2 mit einer Traumnote von 9,2 und der höchsten Wertnote des Tages getoppt wurde. Das Stechen entschied Celine mit Tönne 3 und 40.76 Sekunden fehlerfrei für sich.

Die Siegerin des Förderpreises 2018, Riana Eisenmenger vom RFV Niederzeuzheim e.V. bekam im ersten Durchlauf mit ihrer Stute Coralie 31 eine tolle 8.6, weswegen es nicht verwunderte, dass das Paar auch im Stechen souverän durchritt und mit 41.11 Sekunden hinter Frieß auf Platz zwei landete.

Keine ganze Sekunde langsamer trug Prince of Persia seinen Reiter Felix Müller vom RFV Kirberg e.V. fehlerfrei durch das Stechen. Felix hat bei der letzten Runde in Viernheim den Sieg holen können und sammelt konstant gute Wertnoten und Platzierungen mit seinen Pferden.

Unsere amtierende Hessenmeisterin vom RFV Pfungstadt, Antonia Kircher, startete dieses Mal nur mit einem Pferd. Aleqs lies sich routiniert durch den Parcours reiten, was Antonia eine schöne 8,0 bescherte. Im Stechen blieben alle Stangen liegen und 45.24 Sekunden bedeuteten Platz 4.

Mit einem Fehler konnten Winningmoon und Elias Hohler vom RFV Viernheim den fünften Platz holen. Für die PSG Marienhof Friedberg e.V. ging Roman van de Kuijt mit Little Caspar an den Start. Das Paar landete mit 45.77 auf Platz 6. Die letzte Platzierung ging an die Gewinnerin mit ihrem zweiten Pferd Classic Fashion 2. Somit zierten Celine Frieß bei der Siegerehrung und Ehrenrunde zwei schöne Schleifen, was die Amazone zurecht zum Strahlen brachte.[/peekaboo_content]

Hohes Niveau für Jugendliche in Viernheim

Die erste Qualifikationsrunde in Wiesbaden-Erbenheim liegt schon etwas zurück und die jungen Reiter waren somit auf die zweite Runde gut eingestimmt. Zum vierzehnten Mal traf die hessische Springreiter-Jugend traditionell beim RFV Viernheim, um sich bei der Qualifikation zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung zu messen. [peekaboo name="m56218" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m56218"]

Diese Prüfung, ein M* Stilspringen mit anschließendem Stechen nach Fehlern und Zeit, bot die zweite von sechs Stationen im Förderpreis mit großem Finale in Frankfurt beim Internationalen Festhallenturnier.

„Wie üblich für Viernheim haben wir auch dieses Mal einen sehr anspruchsvollen Parcours. Es wurden Distanzen gewählt und zwei zweifache Kombinationen sind enthalten“, erklärt Peter Illert, Sportwart vom PSV Hessen und Richter der zu bestreitenden Prüfung.

33 ambitionierte Nachwuchssportler gingen mit ihren Pferden an den Start, sodass in zwei Abteilungen platziert wurde. „Wir wollten, dass alle Reiter mit einer Wertnote von 8,0 eine Chance im Stechen haben“, so Illert. Bei besten Wetterbedingungen und einer tollen Turnieratmosphäre galt es 16 Hindernisse zu bewältigen. Die Zeit war etwas knapp angesetzt, sodass es vereinzelt für die Reiter Abzüge auf die Stilnote gab.

Celine Frieß konnte sich als erste Starterin direkt die höchste Stilnote für diese Prüfung verdienen. Frieß trägt die Goldene Armbinden, eine von 3 Armbinden (Gold, Silber, Bronze) die die aktuellen Top-Ränge zeigen. Bis zuletzt kam kein anderer Reiter an die 9,0 heran. Im Stechen hatte die für den gastgebenden RFV Viernheim reitende Lokalmatadorin jedoch einen unglücklichen Abwurf mit ihrem Pferd Tönne 3 und platzierte sich in der zweiten Abteilung mit 40.52 Sekunden auf Platz 4.

Felix Müller vom RFV Kirberg e.V. startete im Gegensatz zu seiner Konkurrentin als letztes und konnte sich mit seinem Pferd Menthol 2 einen Nullrunde und die Wertnote 8,0 sichern. Im entscheidenden Stechen gelang es Müller mit Abstand die schnellste Runde in 38.98 Sekunden ohne Fehler hinzulegen, was ihm den Sieg der ersten Abteilung brachte. In der zweiten Abteilung konnte sich Riana Eisenmenger mit ihrer Stute Donata 286 über den ersten Platz freuen. Das Paar startete für den RFV Niederzeuzheim e.V. und beendete die Runde in 41.36 Sekunden.

Der zweiten Platz der ersten Abteilung ging an Anna-Sophia Schumacher und Colincor vom RUF Pfungstadt e.V. Vereinskollegin Antonia Kircher konnte sich mit ihrem neuen Pferd Cool Catoo direkt hinten dran auf Platz 3 setzen. Der achtjährige Holsteiner-Wallach geht dieses Jahr zusammen mit Antonia die erste Turniersaison.

Die letzte Nullrunde im Stechen und somit Platz vier ging an Roman van de Kuijt von der PSG Marienhof Friedberg e.V. gefolgt von Jonte Mink auf Corelie mit 4 Fehlerpunkten auf Platz 5. Mit 8 Fehlerpunkten konnte Moritz Schmierer mit 42.99 Sekunden Platz 6 mit Lord Lennox 21 holen. Felix Müller, Sieger dieser Abteilung ist mit seinem Pferd Corletina ausgeschieden und somit  platzierten sich Winningmoon und sein Reiter Elias Hohler auf Platz sieben.

Die zweite Abteilung wurde von Riana Eisenmenger auf Platz eins mit einem deutlichen Vorsprung von über 5 Sekunden angeführt. Fehlerfrei im Stechen konnte sich Raja Catharina Andratschke mit Da Cinvi 253 in 46,61 Sekunden auf Platz zwei setzen. Charming Girl S und ihre Reiterin Melina Schwarz vom RFV Groß-Zimmern 1949 e.V. konnten sich auf Platz 3 kämpfen vor Celine Frieß und Tönne 3. Auf Platz 5 der zweiten Abteilung kam Jamila Malin Jung mit 4 Fehlerpunkten und einer Zeit von 48.29 Sekunden.

Die Kombination aus einem Stilspringen, bei dem die Reiter angehalten sind sauber und korrekt zu Reiten und einem Stechen, bei dem es um Fehler und Zeit geht, ebnet den Weg für die großen Plätze und internationalen Turniere. Einige Starter kann man schon auf den internationalen Rasen reiten sehen. „Diese Prüfungen sollen dafür da sein junge Leute an die großen Turniere heranzuführen.“, bestätigt Peter Illert das hohe Niveau der Prüfungen.[/peekaboo_content]

Startschuss für den DHS-Förderpreis 2019: Celine Frieß siegt bei Auftakt in Erbenhei

Einreiten, Gedanken sortieren, grüßen und angaloppieren. Am 27. April 2019 startete die Dieter-Hofmann-Stiftung mit ihrer ersten Qualifikationsprüfung, einem M* Stil-Springen, in Erbenheim. Der Reit- und Fahrverein Erbenheim hat zum wiederholten Mal die Startprüfung für die Stiftung ausgerichtet und trotz des enormen Regens mit einer tollen Organisation für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. [peekaboo name="m1518" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m1518"]

400 m Parcours, elf Hindernisse auf 1,30 Metern Höhe und enge Wendungen galt es in 72 Sekunden zu meistern. „Ein anspruchsvoller Parcours mit 3-facher Kombination und gebogenen Distanzen. Dabei wurde von den Reiterinnen und Reitern rhythmisches Reiten und Durchlässigkeit der Pferde verlangt und abgefragt. Im Stechparcours waren hohes Tempo auf langen Wegen und auch kurze Wendungen notwendig, um das Springen zu gewinnen.“, so Daniel Kircher, Vorsitzender der Dieter-Hofmann-Stiftung.

Von den 32 gemeldeten Teilnehmern gingen 28 Paare an den Start und zeigten den Zuschauern, was die hessische Reiterjugend U20 zu bieten hat. Mit zwei fehlerfreien Ritten setzte sich Celine Frieß vom RFV Viernheim in der ersten von sechs Qualifikationsrunde gleich mit beiden Pferden im Stechen gegen ihre Konkurrenz durch.

Für den Bad Homburger RFV ritt sich Moritz Schmiederer mit seinem Holsteiner Wallach Lord Lennox 21 auf Platz drei, auf Rang vier landete Nina-Sophie Ernst mit Catniss vom RSC Ruttershausen e.V. Den fünften Platz sicherte sich Sarah Gruber mit Dumbo Brimbelles für den Tannhäuser PSV Brombachtal e.V.

Die 15 punktbesten Reiter treffen sich zum ersten Finale beim Frankfurter Festhallenturnier. Neben den attraktiven Preisen und Förderungen besticht die Prüfung auch mit dem internationalen Ambiente. Im zweiten Finale treten die vier punktbesten Reiter aus den Qualifikationen und dem ersten Finale gegeneinander an. Damit die Spannung bis zur letzten Sekunde wächst, reiten die Finalisten in der Frankfurter Festhalle das Stechen mit Pferdewechsel.

Neben den Prüfungen für den Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung verleiht diese auch jährlich ein Stipendium. Internationale Größen wie Christian Ahlmann und Marcus Ehning verdienten sich in der Vergangenheit schon die Unterstützung durch die Stiftung. 2018 konnte sich die für den RFV Jägerhof Biblis e.V. startende Hannah Schleef ein Stipendium über 5000 Euro sichern. Die zweite Qualifikation findet beim Sommerturnier vom 20. - 23.06.2019 in Viernheim statt.[/peekaboo_content]

DHS-Jugendchampionat

Finale vor der Frankfurter Skyline

Regen, Regen und noch mehr Regen, so könnte man das Wochenende auf dem Hofgut Liederbach zusammen fassen. Zum Glück gab es am Samstag beim Finale im DHS-Jugendchampionat 2019 eine Regenpause und viele sportliche Höhepunkte. Gerade für die Nachwuchsreiter hat das Hofgut viele Prüfungen sowohl im Springen, als auch in der Dressur ausgeschrieben. [peekaboo name="m180918" onshow="> Schliessen" onhide="> Mehr lesen..."][peekaboo_content name="m180918"]

Die Dieter-Hofmann-Stiftung hat diese besondere Location nicht nur für das Finale des Jugendchampionates in den Klassen A und L gewählt. Auch die letzte Qualifikation im Förderpreis der DHS stand auf dem Plan.

16 Paare, davon viele bekannte Gesichter, die bereits bei den fünf Qualifikationen gestartet sind, stellten sich dem letzten A** Parcours dieses Championats.

Auch Elisabeth Fadinger, die bereits im letzten Jahr bei dem Championat teilnahm, ging wieder mit Charity an den Start. Im letzten Jahr hatten die beiden eine Verweigerung und waren somit nicht mehr platziert. Dieses Jahr konnte die junge Amazone, die erst seit vier Jahren im Sattel sitzt und „klassisch mit der Führzügelklasse angefangen“ hat, mit Charity den Sieg holen.

„In der Woche vor dem Finale habe ich in der Springstunde bei Bernd Flücken trainiert, der mich immer wieder motiviert und mir wertvolle Tipps gibt.“, so Fadinger. Neben dem Training spielt ihr pferdiger Partner Charity natürlich eine große Rolle. „Ganz besonders möchte ich mich auf diesem Weg bei Familie Eisenmenger bedanken, die mir die Möglichkeit gibt, dieses tolle Pferd zu reiten.“, denn auch Riana Eisenmenger, die nun im Förderpreis startet, hat mit Charity ihre Turniererfolge gesammelt.

Nach Elisabeth und Charity für den RFV Niederzeuzheim, die ihre Runde im Stechen fehlerfrei in 30,23 Sekunden beenden konnten und in der ersten Runde eine 8,0 erhielten reihte sich Nadine Koegel mit Ecanturano vom RSG Fichtenhof Bad Homburg mit 31,01 Sekunden ein.

Der dritte Platz ging nach Groß-Zimmern. In 32,28 Sekunden bestritten Con Chica S und ihr Reiter Luis Bärwald das Stechen.

Charlie Brown 131 und Tamina Seibold vom Wetterauer Reitverein Friedberg e.V. verdienten sich im ersten Umlauf eine tolle 8,2 als Wertnote und schafften es im Stechen fehlerfrei in 33.13 Sekunden auf Platz vier.

Die rote Schleife und somit Platz fünf verdienten sich Sarah Becker und Lascaux 21. Die 8,6 war im ersten Durchlauf die höchste Wertnote. Im Stechen blieb es dann leider nicht fehlerfrei.

Nach dem A** Springen wurde der Platz noch einmal für das letzte L Springen im Jugendchampionat 2019 aufbereitet. Nach dem ersten Durchlauf der Prüfung, bei dem 16 Paare an den Start gingen, konnten sich alle Reiter mit einer Wertnote von 8,0 und besser für das anschließende Stechen um den Sieg qualifizieren.

Der Stechparcours verlangte den jungen Reitern und ihren Pferden viel Können ab. Das Niveau ist im Jugendchampionat und seinen Qualifikationen im allgemeinen sehr hoch, um die Reiter bestmöglich für die schwereren Klassen vorzubereiten.

So verwundert es nicht, dass Eva Kunkel vom RFV Ronneburger Hügelland e.V. mit Magic’s Boy ST die Prüfung blitzschnell und mit engen Wendungen für sich entscheiden konnte.

Eva gewann schon die Qualifikation in Elz mit dem Rapp-Pony. Neben der Teilnahme bei den diesjährigen Europa Meisterschaften konnte sie den Titel der Süddeutschen Meisterschaften holen.

1,25 Sekunden nach der Top-Zeit schaffte es die zweitplatzierte ins Ziel. Ex Escudo Orior und Lena Grühn hatten dieses Mal eine tolle fehlerfreie Runde im Stechen und holten für den RFV Elz e.V., der in Liederbach mit vielen talentierten Reitern vertreten war, die silberne Schleife.

Mit der höchsten Wertnote, einer 8,6 im ersten Durchlauf und einer Zeit von 36,89 Sekunden, ritten Zoelle Kaiser und  Fox Forth Edition durchs Ziel und auf Platz drei.

Loretta Marie Leppert vom RFV Groß-Rohrheim e.V. platzierte sich mit Aber Hallo NH auf Platz vier. Gibet Nich und Letizia Beyer vom RFV Wiesbaden-Erbenheim e.V. landeten auf Platz fünf vor Chiara Polinski und King Windsor vom RFV Wolfskehle.

Die beiden Siegerinnen im Finale des Jugendchampionats 2019, Elisabeth Fadinger und Eva Kunkel, freuten sich neben der Siegerschärpe, der Paradedecke und wertvollen Ehrenpreisen aus dem Hause CWD auch über ein Stipendium über € 500,00. Dieser Betrag ist zur Finanzierung von Lehrgängen und Trainings angedacht.

Auch im Förderpreis  wird es nun spannend. Die letzte Qualifikation in Liederbach ist geschafft. Nun warten alle Teilnehmer gespannt auf das Finale in der Frankfurter Festhalle, welches mit Pferdewechsel ausgeschrieben ist. Dies bietet den jungen Reitern eine besonderer Herausforderung und stellt einmal mehr unter Beweis, wer zu den besten gehört.

Von den 21 Paaren, die an diesem Wochenende an den Start gingen, wurden 7 nach dem Stechen platziert. Genau vier davon haben den Parcours mit ihren Pferden fehlerfrei gemeistert. Die Namen sind nicht unbekannt, da die jungen Sportler alle nicht zum ersten Mal an einer Qualifikation teilnahmen. Um ausreichend Punkte zu sammeln, um auf der Rangliste oben mitmischen zu können und sich für das Finale in Frankfurt zu qualifizieren, sind mehrere erfolgreiche Starts notwendig.

So konnte sich Moritz Schmiederer und Lord Lennox 21 vom Bad Homburger RFV mit einer Zeit von 36,53 Sekunden an Platz vier setzen.

Paulina Rosbach holte mit Quipero R die weiße Schleife für den RFV Elz e.V. mit 34,99 Sekunden.

0,25 Sekunden schneller und ebenfalls fehlerfrei ritt Jonte Mink mit Jalapa vor seiner Vereinskollegin Paulina ins Ziel und setzte sich auf Platz 2.

Schneller war nur noch Piet 55 von Frederike Schulte, der mit einem Vorsprung von fast einer Sekunde die Prüfung für sich entscheiden konnte.[/peekaboo_content]

Jugendchampionat der DHS in Wetter und Biblis

Einreiten - kurz orientieren - Gruß an die Richter und den Weg zum ersten Sprung anpeilen. Zum DHS-Jugendchampionat 2019 traf sich die hessische Jugend zur letzte Qualifikationsrunde in Wetter. [peekaboo name="m270818" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m270818"]

Zur ersten Prüfung, einer A** Springprüfung mit Mindeststilnote gingen 8 junge Paare an den Start. 9 Sprünge, davon zwei Kombinationen, galt es zu überwinden. Auch dieses Mal blieb der Regen am Vortag nicht aus, was zu etwas matschigeren Bodenverhältnissen führte. Während der Prüfung blieb es jedoch trocken, weshalb die meisten Reiter nur mit ein paar Schlammspritzern davon kamen.

Paula Dersch vom RFV Rosenthal-Willershausen e.V. startete und beendete die Prüfung. Mit Chelsea R 3 und Fantasia 136 zeigte Paula eine schöne Runde, hatte jedoch beide Male einen unglücklichen Abwurf am letzten Sprung. Platz 3 und 4 konnte Paula sich aber dennoch verdient sichern.

An ihr vorbei auf Platz eins kämpfte sich Josephine Weiß mit Acropolis 12 vom RSV Sterzhausen e.V.  Da vier der acht genannten Paare leider verzichteten oder ausschieden und es vier Platzierungen gab, entfiel der zweite Platz.

Im L* Stilspringen mit anschließendem Stechen gingen 17 Paare an den Start. Die eindeutige Schwierigkeit dieses Parcours war unter anderem nach Sprung drei eine enge Wendung aus der Ecke zum vierten Hindernis, einem Steilsprung. Darauf folgte eine Kombination auf der Diagonalen. Oxer - Steilsprung - Oxer. Hier mussten die Reiter das Pferd gut an den Hilfen haben, um zwischen den Sprüngen nicht ins Straucheln zu geraten. Wer hier einen Galoppsprung mehr oder weniger reitet bekommt schnell Schwierigkeiten in der nächsten Distanz. 

Emily Kaiser und Genesis 95 zeigten mit einer 7,5 im ersten Durchgang eine harmonische Runde. Im Stechen konnte sich die Reiterin vom RFV Elz e.V. mit einem klaren Zeitvorsprung und 33,89 Sekunden die goldene Schleife holen.

Für den RSC Hungen e.V. holte Finia Friebertshäuser mit Valentinos Pikachu die silberne Schleife und somit Platz 2.

Platz 3 mit einer Zeit von 45,20 Sekunden und der besten Stilnote der gesamten Prüfung, einer 7,8, erritten sich Leonie Kiesewetter und Mac Murphy 13 vom RFV St. Georg Drommershausen e.V. „Besonders wichtig ist die Kombination der Bewertung aus Stil und Zeit. Nicht nur die Schnelligkeit im Parcours soll belohnt werden, sondern auch der reiterliche Stil.“, so Heiko Hasselbach, erster Vorsitzender des Reitvereins. Somit bekam Leonie auch den Sonderehrenpreis der DHS verliehen.

Das war die letzte Qualifikationsrunde vor dem Finale in Liederbach. „Es ist schön, dass wir solche Prüfungen durchführen dürfen. Die Jugend hat die Chance unter sich zu reiten. Somit wird der Amateursport gefördert und das bietet einen guten Einstieg in die größeren Turniere.“, bestätigt auch Heiko Hasselbach.

An diesem Wochenende fand parallel in Biblis ebenso eine Qualifikation statt.

Amy Helfrich (RG Viernheim e.V.) hat die erste Prüfung, ein A** Stilspringen, mit ihrem Pony Gavanie 2 und der schnellsten Zeit von 54,08 sec. gewonnen. Mit ihrem zweiten Pony Fiorello 107 platzierte sie sich auf Rang 6 und hatte zudem noch die beste Stilnote in der gesamten Wertung. Somit bekam Amy den Sonderehrenpreis und hat diese Prüfung „dominiert“.

Mit fast 10 Sekunden Vorsprung zu Rang drei konnten Amy Holzschuh (RFV Viernheim e.V.) und Madness R mit einer souveränen Runde in 59,77 Sekunden den zweiten Platz belegen. 69, 07 Sekunden hat es gedauert bis die drittplatzierte Marleen Albrecht mit Sterling 32 das Ziel erreichte.

Im L-Springen war es Zoelle Kaiser (RFV St. Georg Oberursel-Bommersheim) die die Prüfung dominierte. Mit Fox Forth Edition erhielt sie im Umlauf die höchste Stilnote von 8,5 und war auch mit 42,11 sec. die schnellste im Stechen. Das bedeutete den Sieg in der Prüfung und gleichzeitig den Sonderehrenpreis für die höchste Stilnote aus dem Umlauf. Mit ihrem zweiten Pferd For Contendo blieb Zoelle auch im Stechen mit 43,25 Sekunden fehlerfrei und sicherte sich auch noch die silberne Schleife in der Prüfung.

Chiara Poliniski (RFV Wolfskehlen) erreichte mit ihrem King Windsor den dritten Platz mit einer fehlerfreien Runde in 44,53 Sekunden.[/peekaboo_content]

DHS Jugendchampionat in Schwanheim

Nach der Hitze ist vor dem Regen. In Schwanheim waren die Plätze nass, beide Prüfungen Dieter-Hofmann-Stiftung konnten aber in einer Regenpause absolviert werden. Seit 2012 richtet die Dieter-Hofmann-Stiftung das Jugendchampionat in den Klassen A und L aus. [peekaboo name="m13718" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m13718"] Der Nachwuchs soll möglichst früh mit der entsprechenden Förderung dem Leistungssport näher gebracht werden. 14 Paare gehen für die erste Prüfung, ein A** mit Mindestwertnote, an den Start, darunter drei Ponys. Das Springen stellte für die jungen Reiter eine schöne Herausforderung sowie Vorbereitung für 5 der Starter dar, die auch im anschließenden L-Springen starteten. Amy Holzschuh konnte den RFV gleich zweimal stolz machen. Sie ritt ohne Fehler in 58,91 Sekunden mit Madness R durch das Ziel. Für den RFV Wolfskehlen konnte Luisa Wacker mit Berliena A die silberne Schleife holen. Mit der erfüllten Mindestwertnote und einer Zeit von 64,08 Sekunden konnte Luisa ein gutes Ergebnis erzielen, welches ihr als Vorbereitung für das L-Springen im Anschluss diente. Quiet Noir SP und seine Reiterin Mira Pfänder vom RFV Biebesheim e.V. platzierten sich mit einer Zeit von 71,47 Sekunden auf
Rang 3. Die Siegerin, Amy Holzschuh gewann diese Prüfung nicht nur mit der mit Abstand schnellsten Runde, sondern verdiente sich oben drauf auch noch den Sonderehrenpreis. Diesen bekommt der Reiter mit der höchsten Wertnote. Die Jugendlichen werden so angehalten den Reitstil nicht zu vernachlässigen und harmonische Runden im Parcours zu zeigen.
In der zweiten Prüfung für das Jugendchampionat, dem L* Stilspringen mit anschließendem Stechen, gingen 17 Paare an den Start. Mit dabei war wieder Lena Grühn, die bereits mit ihren zwei Pferden auf ihrem Heimatturnier vom RFV Elz schöne Runden zeigen konnte. Dieses mal hatte Lena mehr Glück und konnte in
Schwanheim endlich den Sieg holen. Mit einer 7,9 zeigte sie einmal mehr, dass schnell auch schön geritten werden kann. 43,33 Sekunden und mit fast 3 Sekunden Vorsprung, kam sie mit dem 21 jährigen Hannoveraner Wallach Ex Escudo Orior durchs Ziel. Aber Hallo NH und seine Reiterin Loretta Marie Leppert vom RFV Groß-Rohrheim e.V. reihten sich nach dem Stechen mit 46,25 Sekunden hinter Lena auf Platz 2 ein. Emily Kaiser toppte die Wertnote der Siegerin, ihrer Vereinskollegin, mit einer 8,0. Nach dem Stechen platzierte sie sich mit ihrem Genesis 95 und einer Zeit von 49,56 Sekunden auf Platz 3. Fox Forth Edition, ein Accord II Nachkomme und seine Reiterin Zoelle Kaiser gingen für den RFV St. Georg Oberursel-Bommersheim an den Start. Mit 47,59 Sekunden gab es die
blaue Schleife und Platz 4. Die höchste Wertnote mit 8,2 und somit auch die Gewinnerin des Sonderehrenpreises, bekam Antonia Ganz von der RSG Bindsachsen „Zum Herzberg“ e.V. Light Fly 2 wurde von seiner Reiterin stilsicher durch den Parcours geritten und konnte sich mit 47,64 Sekunden auf den fünften Platz setzen.
Die letzte Platzierung ging an Lena Grühn und ihr zweites Pferd, Challenger 37. Der ausdrucksstarke Schimmel von Cornet Obolensky platzierte sich nicht über das Stechen sondern über die höchste Wertnote mit 7,5 aus dem ersten Durchgang.[/peekaboo_content]

Ponypower in Elz – die Kleinsten werden die Größten sein

Bei wunderbarem Wetter konnte die erste Wertungsprüfung für das Jugendchampionat der Dieter-Hofmann-Stiftung beim Reit- und Fahrverein Elz in die Saison starten. Die Teilnehmer erwartete eine A** Stilspringprüfung und im Anschluss ein L Stilspringen mit Stechen. [peekaboo name="m25618" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m25618"]

Teilnehmen konnten Junioren mit hessischer Stamm-Mitgliedschaft. Insgesamt sind 5 Qualifikationen ausgeschrieben mit großem Finale in Liederbach.

Bei der ersten Prüfung, dem A** Springen, bei dem eine Mindestnote von 7,5, gefordert war, mussten die 21 Teilnehmer 9 Hindernisse, davon eine zweifache Kombination, auf 360 m verteilt in 62 Sekunden meistern. Alle Starter, die eine Wertnote von oder über 7,5 hatten, wurden anhand ihrer Fehler und Zeit platziert. Wer die vorgegebene Zeit von 63 Sekunden überzogen hat bekam 0,1 Strafpunkte für jede weitere Sekunde. Abwürfe wurden mit 4 Strafpunkten bewertet. Auf die Sieger des DHS Jugendchampionates warten Stipendien in Höhe von 500€.

Mit einer leichtfüßigen Performance sicherte Alea Wohlgemuth sich mit ihrer Dancing Queen 177 vom PSG Eichelshof Bad König e.V. und einer Zeit von 56,94 Sekunden den ersten Platz und konnte sich so gegen die anderen 6 Teilnehmer mit erreichter Mindestwertnote durchsetzen. Einen Augenaufschlag länger hat es gedauert bis Elisabeth Fadinger für den RVF Niederzeuzheim e.V. mit Chocolate Dream 9 fehlerfrei nach dem letzten Sprung landete. Vom RPV Büttelborn e.V. ging Franziska Gärtner mit Quantano 13 an den Start. Dieses Paar konnte mit einer Zeit von 64,82 Sekunden den letzten fehlerfreien Ritt zeigen und verdiente sich so die weiße Schleife für Platz 3. Über den Ehrenpreis für die beste Wertnote konnte sich Nadine Koegel freuen. Ein harmonischer Ritt auf ihrem Ecanturano bescherte ihr eine tolle 8,0. Im Anschluss kämpften 23 Pferd-Reiter-Paare für den Sieg im L Stilspringen mit Stechen. Ein weiteres Hindernis wurde dazu genommen, so galt es 10 Hindernisse mit einer zweifachen Kombination auf 380 m zu bestreiten. Im Stechen traten die 6 Reiter mit den höchsten Stilnoten an.

Für den gastgebenden Verein ging Lena Grühn gleich zweimal an den Start. Mit dem imposanten Challenger 37, einem direkten Cornet Obolensky Nachkommen, der seinem Namen alle Ehre machte und routiniert eine 0 Runde hinlegte, konnte sich die junge Reiterin vorerst an die Spitze setzen. Mit ihrem zweiten Pferd Ex Escudo Orior toppte Grühn zwar ihre erste Zeit, ein Abwurf verhinderte dann leider den Sieg in der Prüfung. Der Hannoveraner Wallach platzierte sich so mit 4 Fehlerpunkten auf Rang 5 hinter Challenger 37 auf Platz 4. Im Stechen konnte Lohengrin 92 sich vor die Lokalmatadorin setzen und galoppierte mit seiner Reiterin Elena Eppler von der Domäne Kinzigheimer Hof Bruchköbel mit 1,25 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Enny Endres verdiente sich mit Little Shadow 4 für den SpC Obertiefenbach und einer Zeit von 32,20 Sekunden den zweiten Platz.

Noch schneller ritt nur noch Eva Kunkel vom RFV Ronneburger Hügelland e.V. durch das Stechen. Als letzte Starterin der 6 Reiter und als einzige mit einem Pony, ihrem Magic’s Boy ST, rollte sie das Feld von hinten auf – mit Erfolg. „Die Linien im Parcours waren gut zu reiten“, so die junge Siegerin. 32,12 Sekunden hat es nur gedauert, in denen das flinke Rapp-Pony mit engen Wendungen das Stechen fehlerfrei beendete. Zuvor konnte Eva im Umlauf schon mit einer tollen Stilnote von 8,7 punkten und sich so gekonnt für das Stechen qualifizieren. Kein Wunder, dass sie als eine der jüngsten Teilnehmer schon solche Erfolge erzielen konnte. „Mit 4 Jahren bin ich meine erste Führzügelklasse geritten.“[/peekaboo_content]

2018

Förderpreis der Dieter Hofmann-Stiftung

Grandioses Finale in der Frankfurter Festhalle

Nicht ohne Grund, ist der Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung mit dem  Finale in der Frankfurter Festhalle eine überaus begehrte und attraktive Turnierserie in Hessen. Das bis zur Klasse M** ausgeschriebene Stilspringen, mit anschließendem Stechen in den Qualifikationen und im Finale, dann mit Pferdewechsel, bildet für viele der Teilnehmer das absolute Highlight des Jahres. [peekaboo name="m311218" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m311218"] In diesem Jahr war die Stimmung am 13. Dezember 2018 dem Hessentag,  traditionell Austragungstag für das Finale des Förderpreises nicht nur sehr gut – sondern der berühmte Funke ist bei Teilnehmern und Zuschauern übergesprungen. Mit dazu beiträgt auf jeden Fall die außergewöhnliche Atmosphäre der  „Gudd Stubb“ wie die Festhalle bei den Frankfurtern auch liebevoll genannt wird.

Für das Finale 1 welches als  letzte Qualifikation gilt, hatten sich die 20  punktbesten Reiterinnen und Reiter aus den 6 Vorqualifikationen angeschickt, hier noch einmal zu glänzen. Was sich den Richtern Franz-Peter Bockholt und Karl-Heinz Streng dann in der festlich geschmückten Halle bot, war sicherlich das Beste was der hessische Nachwuchsreitsport zu bieten hat. Da es am Ende nur 4 Paare ins Finale schaffen würden, waren die Leistungen im Parcours außergewöhnlich. Noch vor der Prüfung erhielt Celine Fries aus Viernheim anlässlich eines Empfangs beim Mitsponsor CWD, von Stiftungsvorstand Daniel Kircher einen Ehrenpreis für die am besten benoteten Ritte während der Qualifikationen überreicht. Celine Fries, die mit Tönne in die Festhalle gekommen war zeigte dann auch eine überragende Leistung und der extra für die Prüfung engagierte Mitrichter und Kommentator Joachim Geilfus fand die richtigen Worte in der Bewertung durch die Richter. Eine Note von 9,5 in einem Stilspringen der Klasse M** ist nicht nur eine herausragende – es ist eine Leistung, die man so nicht alle Tage sieht und die Zuschauer honorierten diese Vorstellung mit einem Applaus der meistens nur Dressur Grand Prix Siegern zu Teil wird. Mit 9,0 konnte dann Riana Eisenmenger mit ihrer Coralie auch noch einen Akzent setzen und sich natürlich für das anschließende große Finale  qualifizieren. Anna-Sophia Schumacher aus Pfungstadt wurde mit Habicht dann noch mit einer weiteren tollen Benotung von 8,8 in die Winterpause entlassen. Im Gesamtklassement reichte es aber dann leider nicht für den 2. Durchgang. Johannes Brodecker mit Wertnote 8,5 und Amelie Kunkel mit einer 8,4 bewertet, komplettierte dann das Quartett für die alles entscheidende Prüfung, da sie in den Vorqualifikationen reichlich Punkte gesammelt hatten und sich so den Einzug ins Finale sicherten. Heidrun Weitz, Pressereferentin des Pferdesportverbandes Hessen, war in der Pause sehr konkret mit ihrer Aussage, dass die 3 Turnier-Serien der Dieter-Hofmann-Stiftung ganz klar zu einem besseren Reiten anhalten und vor allem die jungen Turnierreiter mehr und mehr darauf achten, dem Partner Pferd ihre besondere Beachtung zu schenken. Genau diesem Grundsatz hat sich die Dieter-Hofmann- Stiftung verschrieben und es ist mehr und mehr erkennbar, dass dieser Grundsatz sich nun auch immer tiefer in der aktiven Reiterschaft etabliert. Nach einer wohlverdienten Pause ging es dann um 16:15 mit dem großen Finale mit Pferdewechsel weiter. Amelie Kunkel aus dem Ronneburger Hügelland zirkelte ihren  Captain Citaro geschickt durch den Parcours und erhielt zum Auftakt eine Wertnote von 8,5. Das Richterduo wurde durch den Landestrainer Karl-Josef Münz, sowie Herrn Peter Illert unterstützt.   Die 2 Herren sind bei vielen der Vorqualifikationen persönlich anwesend, um sich dort über den Leistungsstand der Kaderreiter und des Nachwuchses zu informieren. Viele der jetzt angetretenen Nachwuchsreiter sind ihnen seit Ponyzeiten wohl bekannt und gerade die reiterliche Entwicklung, wird hier oft positiv diskutiert. Als nächster ritt Johannes Brodecker aus Wolfskehlen in die Halle ein und bewältigte den Parcours mit Quashquai , der dann mit einer 7,4 bewertet wurde. Celine Fries und Tönne erfüllten mit 9,0 die Erwartungen und Riana Eisenmenger blieb mit ihrer Coralie und einer Bewertung von 7,8 noch in Reichweite. Der Pferdewechsel stellt dann ein für die Teilnehmer selten Umstand da. In einem Turnier mit einem fremden Pferd nach 4 Probesprüngen: 2 Steil und 2 Oxern direkt in den Parcours reiten zu müssen, stellt dann die nicht zu berechnende Komponente in diesem Wettbewerb da, und die Überraschungen hörten auch in diesem Jahr nicht auf. Amelie Kunkel eröffnete den zweiten Teil des Finales mit Coralie – dem Pferd von Riana Eisenmenger. Die Reiterin 16 Jahre jung, hatte sich über die Qualifikationen immer weiter gesteigert und fand zum Ende der Saison immer besser ihren Rhythmus. Auch mit Coralie war sie gut unterwegs und erhielt eine Wertnote von 7,4. Johannes Brodecker vom Burghof überraschte dann mit viel Einfühlungsvermögen und Gefühl und konnte seine Herkunft als Sohn zweier überaus erfolgreicher Dressurreitereltern nicht verbergen. Er  verließ den Parcours nach dem Ritt mit Tönne  mit einer Wertnote von 8,7 was ihm die Führung einbrachte.  Celine Fries ging mit der Vornote von  9,0 als beste aus dem ersten Durchgang, nun mit Quashquai in den Parcours. Die beiden fanden nicht wirklich gut zusammen und mussten auch noch 2 Abwürfe hinnehmen- was am Ende eine 6,6 bedeutet. Riana Eisenmenger die aufgrund der Zuchtaktivitäten auf dem heimischen Hof, schon viele junge Pferde ausgebildet hat, zeigte mit Captain Citaro im Besitz von Amelie Kunkel ihre Extraklasse und erhielt nach fehlerfreiem Ritt, dann die Endnote von 9,2 was in der Addition mit 17,0 den Sieg im diesjährigen Förderpreis bedeutet. Zweiter wurde Johannes Brodecker mit einem Endergebnis von 16,1 Punkten, Dritter Amelie Kunkel mit 15,9 und Celine Fries wurde Vierte mit 15,6 Punkten. Neben dem Hauptpreis von Euro 3.000 erhielt die Siegerin einen Mass- Sattel des Seriensponsors CWD aus den Händen des Beauftragten Timo Schulz. Riana Eisenmenger zog dann stellvertretend für die vielen Reiter und auch für die Dieter-Hofmann-Stiftung bei der anschließenden Pressekonferenz eine überaus positive Bilanz des diesjährigen Wettbewerbs und es war die einhellige Meinung, dass es in diesem Jahr wieder tolle Wettbewerbe zu den Qualifikationen gab. Frau Sonja Theis Vorstand im Pferdesportverband Hessen –Nassau –selbst internationale Vielseitigkeitsrichterin und Stewart bemerkte, dass der Förderpreis eine der anspruchsvollsten Nachwuchsserien in Deutschland sei und die Qualität der Reiter für diese Turnierserie spricht. Ein schöneres Lob hätten sich die Verantwortlichen   nicht wünschen können und haben auch im nächsten Jahr wieder den Ansporn mit den Turnierveranstaltern besten Nachwuchssport zu bieten.[/peekaboo_content]

Top Nachwuchssport mit Skylineblick

Liederbach 2018 Celine Fries ©joergstaubach

Zum allerersten Mal, wurde die letzte Qualifikation zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung noch in der grünen Saison nach draußen verlegt. Mit dieser Entscheidung, auf dem Turnier in Liederbach mit einer alten Tradition zu brechen, hat Stiftungsvorstand Daniel Kircher eine sehr gute Entscheidung getroffen. [peekaboo name="m081018" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m081018"] Was sich den Teilnehmern und Zuschauern am 06.Oktober 2018 auf der einzigartigen Anlage der Familie Peicker bot, hatte internationales Niveau und der Versuch diese Qualifikation für das große Finale in der Festhalle auf dem großen Springplatz auszutragen, war mehr als gelungen. Von 35 gemeldeten Paaren gingen bei bestem Wetter und für die Jahreszeit sehr angenehmen Temperaturen, 27 Paare in den von Roland Schäfer und seinem Team gesteckten Parcours. Der etwas abfallende Platz verlangte den Reitern dann schon einiges ab und das Richtertrio Guido Jahn, Joachim Daum und Anja Lilienthal hatten von ihrem hoch gelegenen Richterturm beste Aussichten das Geschehen zu beurteilen. Anna-Maria Grimm aus Viernheim, die im letzten Jahr das Stipendium der Dieter-Hofmann-Stiftung erhalten hatte, konnte sich mit gleich 2 Pferden in diese Qualifikation begeben. Mit Karl 86 wurde sie mit einer 8,4 und mit Meteor mit einer 8,3 bewertet. Die im Gesamtklassement führende Riana Eisenmenger hatte Coralie und Gold Cat aus Niederzeuzheim mitgebracht und ihre Stute Coralie mit einer 8,4 in die Wertung gebracht. Gold Cat noch etwas ungestüm, aber zuverlässig im Parcours wurde mit einer Wertnote von 7,7 bewertet. Celine Fries auch aus Viernheim ,war in den Qualifikationen noch nicht so richtig in Schwung gekommen und als 13. In der Gesamtwertung nach Liederbach gekommen. Die Amazone aus Südhessen setzte mit Classic Fashion und einem wirklich erstklassigen Ritt die Tagesbestnote von 9,0. Mit Tönne stand dann eine 8,3 auf dem Richterzettel. Um einen der 7 Startplätze für das Stechen zu erhaschen, war dann letztlich eine Wertnote von 8,2 oder besser gefordert.

Liederbach 2018 Antoni Kircher ©joergstaubach
Liederbach 2018 Anna Maria Grimm ©joergstaubach

Die zahlreich anwesenden Zuschauer konnten dann auch ein sehr spannendes Finale dieser Prüfung sehen und die Führung wechselte fast nach jedem Ritt. Felix Müller aus Kirberg der bis auf Groß Zimmern alle Qualifikationen mitgeritten und in Viernheim siegreich war , setzte mit Corletina mit Null Fehlern und einer Zeit von sec 44,84 die erste Zeitmarke in diesem Stechen. Celine Fries und Classic Fashion waren dann ebenfalls mit Null Fehlern und einer Zeit von sec 42,92 noch einmal schneller. Riana Eisenmenger die mit ihren unspektakulären, aber immer schnellen Ritten begeistert , konnte die Zeit dann noch einmal auf sec 41,27 verbessern.

Die letzte Starterin des Tages Celine Fries und ihr Tönne unterboten diese Zeit noch einmal erheblich und die Uhr blieb bei sec 40,0 stehen, was den Sieg für die Viernheimerin bedeutete.

 

Ein Blick in das Gesamtklassement Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung / Skyline Cup

  1. Celine Fries Viernheim  mit Tönne
  2. Riana Eisenmenger Niederzeuzheim mit Coralie
  3. Celine Fries Viernheim mit Classic Fashion
  4. Felix Müller Kirberg auf Corletina
  5. Laura del Gresso Groß Zimmern auf Kapstadt ASK
  6. Anna -Maria Grimm mit Carl 86
  7. Nina- Sophie Ernst Ruttershausen auf Catniss

Das große Finale mit den 20 bestplatzierten Reiterinnen und Reiter findet anlässlich des Hessentages auf dem Festhallenturnier in Frankfurt am 13.Dezember 2018 statt.[/peekaboo_content]

Groß-Zimmern Hitzeschlacht abgeschwächt

DHS Foerderpreis Groß Zimmern ©paulinestaubach

Es war schon fast ein kleines Wunder, was sich den Zuschauern und den Aktiven bei der Qualifikation der Dieter-Hofmann-Stiftung am 04.08.2018 in Groß-Zimmern bot. Im Moment als die  Glocke für den ersten Teilnehmer angeläutet wurde, fing es leicht an zu regnen und kühlte den Platz zwischen Darmstadt und Dieburg merklich ab. [peekaboo name="m27818" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m27818"] Der Regen hörte dann schnell auf, aber die Wolken milderten die doch sehr hohen Temperaturen, die Ross und Reitern schwer zu schaffen machen, doch etwas ab. Da sich die Hitze der letzten Wochen sicherlich auch  auf den Trainingseifer zu Hause und die Leistungsfähigkeit des einen oder anderen  Pferdes ausgewirkt hatte, traten letztlich von 41 genannten ,17 Paare zu dieser Qualifikation für den Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung an. Der von Ralf Hollerbach gesteckte Parcours bot reichlich Abwechslung und hatte etliche Distanzen und Kombinationen und eine Dreifache im Programm. Lediglich die Zeitvorgabe war etwas sehr knapp bemessen, sodass sich einige Reiter, zwar mit guter Grundnote bewertet, aber am Ende mit bis zu 0,8 Strafpunkten für Zeitüberschreitung , nicht für das anschließende Stechen qualifizieren konnten. Dieses Stechen fand dann mit 4 Reitern statt, die sich mit einer Wertnote von 7,8 und besser in die Endrunde brachten. Johannes Brodhecker, der gleich mit 2 Pferden in diese Endausscheidung kam, glänzt in dieser Saison mit hervorragenden Leistungen. In Wiesbaden-Erbenheim siegreich, war er mit Quashquai und mit Lara angereist und konnte beide Pferde auch in dieser Qualifikation  platzieren. Quashquai war mit einer Wertnote von 7,8 mit ihm ins Stechen gekommen und beide ritten ohne Fehl und Tadel in sec 45,13 durch den Stechparcours. Mit Lara war er sogar mit einer 8,1 bewertet worden und es sah lange nach einem Siegesritt aus. Leider musste Johannes Brodhecker dann 8 Strafpunkte akzeptieren und war mit sec 43,10 zweitschnellster und Drittplatziert. Der Viernheimer Elias Hohler , war mit Concordia im Normalparcours sehr gut unterwegs und erhielt von der Richtergruppe eine Wertnote von 8,0. Im Stechparcours dann leider mit 2 Fehlern, war ihm der vierte Platz sicher. Ilena Kilian aus Haiger Rodenbach und ihr Acuero waren auch an diesem Samstag nicht zu schlagen. Die Vorjahressiegerin des Förderpreises reitet unspektakulär und souverän, wie ihre Stiefschwester die Deutsche Meisterin Angelique Rüsen . Das eingespielte Reiter/  Pferde Paar verlässt in schwierigen Situationen nie die Ruhe und Übersicht und so sind die beiden auch in Groß-Zimmern siegreich. Mit der Wertnote von 8,3 als Tagesbeste ins Stechen gekommen,  waren Ilena Kilian und Acuero dann mit  Null Strafpunkten und sec 42,44 an diesem Tage wiederum unschlagbar. Sichtlich glücklich nahm Ilena Kilian die Glückwünsche des Stiftungsvorstandes Daniel Kircher entgegen. Nächste Qualifikation und letzte Gelegenheit noch in der Festhalle zu den 2o Besten zu gehören dann am 03/07. Oktober in Liederbach bei Frankfurt.[/peekaboo_content]

Spannendes Rennen in Kirberg

Kirberg 2018 ©paulinestaubach

In gewohnt guter Atmosphäre wurde auch in diesem Jahr die Qualifikation zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung  in Kirberg ausgetragen. [peekaboo name="m11718" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m11718"] Am 07.07.2018  gingen bei sehr schönem und vor allem nicht zu heißem Wetter 24 Paare in diese Stilspringprüfung der Klasse M* mit anschließendem Stechen. Die Parcourschefs Stefan Schäfer und  Michael Hasselbach hatten in diesem Jahr die Linien auf dem großzügigen Sandplatz etwas verändert, was dem Fluss des Reitens sehr zugute kam. Der mit 11 Hindernissen und 13 Sprüngen  gespickte Stangenwald wurde dieses Mal mit einer 3 fachen Kombination in der Traverse gebaut und hatte eine Länge von 410 Metern bei einer erlaubten Zeit von 71 sec. Dass es am Ende die bekannten Gesichter mit den hohen Stilnoten waren, zeugt von der Qualität der Reiter und ihrer Pferde. Celine Fries aus Biblis glänzte mit ihrem Pferd Classic Fashion  mit der Traumnote 9,0. Diese auch für den Förderpreis selten vergebene Note für Celine Fries, überzeugte die anwesenden Richter Nicole Steffens und Helmut Steffens. Aber auch mit Ihrem Pferd Tönne 3 zeige Celine Fries ihre überaus harmonische Art der Einwirkung und wurde mit der zweitbesten Note des Tages einer 8,5 belohnt. Um in das anschließende Stechen zu kommen war eine 7,90 von Nöten und so trafen sich 7 Aspiranten auf den Sieg in Kirberg. Der im Gesamtklassement führende und mit der goldenen Armbinde eingerittene Kirberger Felix Müller, war im Stilparcours mit einer 8,10 bewertet worden.  Diese Bewertung stieß am Rande des Parcours auf etwas Unmut, was aber der Leistung seines Reiters und des Pferdes Prince of Persia keinen Abbruch tat. Mit Null Fehlern und einer Zeit von 43,53 war der Dritte Platz ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in das Finale in die Frankfurter Festhalle. Frederike Schulte die für den Bad Homburger Reit -und Fahrverein startet zeigte was ihr Pferd Piet drauf hat und blieb im Stechparcours auch ohne Stangenkontakt. Ihre Zeit von sec 43,16 musste nun dem letzten Paar des Nachmittags standhalten. Rina Eisenmenger und Stute Coralie aus Elz sind als schnelles Duo bekannt und waren auch dieses Mal schnell unterwegs. Doch irgendwo war ein Weg etwas zu weit und das Paar kam mit sec 43,30 und somit als Zweite Sieger ins Ziel.  Frederike Schulte konnte die goldenen Schleife und den wertvollen Ehrenpreis der Firma CWD als Siegerin dieser Prüfung in Empfang nehmen. 20 Reiter qualifizieren sich für das große Finale in der Frankfurter Festhalle im Dezember diesen Jahres. Für das nächste Springen und treffen sich zur nächsten Qualifikation in Groß Zimmern.[/peekaboo_content]

3. Qualifikation im Schlosspark zu Wiesbaden Biebrich

Wiesbaden Biebrich ©paulinestaubach

Nur 3 Wochen nach dem Pfingstturnier im Wiesbadener Schloßpark präsentiert sich der Park in seiner ursprünglichen Form und die „Weiße Stadt“ und die Tribünen sind lange abgebaut. [peekaboo name="m256182" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m256182"] Um aber der hessischen Jugend und den Amateure auf dem großzügigen Rasenplatz auch einmal Gelegenheit zu geben hier zu reiten, veranstaltet der Wiesbadener Reit -und Fahrclubs das Schlosspark- Turnier. Zum ersten Mal hat sich nun die Dieter-Hofmann-Stiftung entschlossen in Absprache mit dem Vorstand rund um den 2. Vorsitzenden Albert Schäfer den Förderpreis hier auszutragen. Nahezu ideale Bedingungen bei sommerlichen Temperaturen, nur unterbrochen durch eine kleinen Regenschauer erwarteten die Teilnehmer auf dem großen Rasenplatz. Roland Schäfer und seine Crew hatten einen wunderbaren Parcours mit Hindernissen um 130 cm und   mit einer 3 fachen Kombination gebaut und  so die Erwartungen der Aktiven mehr als erfüllt.  Ausgezeichnet wie hier auf dem ungewohnten Boden flüssig geritten werden konnte und die Wendungen optimal,  und in den durch den alten Baumbestand  zu integrierenden Parcours, die Linien logisch zu bewältigen waren. Insgesamt gingen 24 Paare an den Start um sich dem Richterpaar Sonja Theis und Helmut Steffens zur Beurteilung zu stellen. Es sei vorweg genommen, dass die auch in diesem Jahr überragende Reiterin Riana Eisenmenger mit ihrer Corali auch in ihren 2 Auftritt in der 3 Qualifikation nicht zu schlagen war. Auch wenn einige der jungen Reiter aufgrund von Abiturbällen nicht anwesend sein konnten, zeigte die Niederzeusheimerin in allen Ritten ihre außergewöhnliche Konstanz in Punkto Stil und Schnelligkeit. Ihre unspektakuläre Art des Reitens auch im Stechparcours funktioniert bestens und ihre Übersicht dann abzukürzen wenn es geht bringen im Stechen die entscheidenden Sekunden. Mit Coralie zog sie mit einer Wertnote von 8,6 ein und wurde mit Null fehlern und sec 36,13 sec Siegerin dieses Wettbewerbs. Einen sehr guten Eindruck hinterließ Paulina Rosbach aus Elz. Sie war mit Feuerlady mit 8,5 ins Finale gekommen und dann auch im 2. Ritt fehlerfrei. Nicht ganz so schnell wie Riana Eisenmenger, aber trotzdem flott genug , reichten ihr sec 38,08 für die silberne Schleife und den 2 Platz. Newcomerin im Förderpreis Charlotta von Kieckebusch aus Großenritte, überraschte mit ihrem 3 Platz. Mit einer  Stilnote von 8,3 locker für das Finale qualifiziert, bewältigte sie und ihr Pferd Franz den Stechparcours in sec 40,08 und wurden glückliche Dritte. Mit ihrem zweiten Pferd Chevy- Lady, ausnahmsweise nicht aus eigener Zucht , wurde Riana Eisenmenger, dann auch noch Vierte in der Prüfung.[/peekaboo_content]

Qualifikation in Viernheim 

Viernheim ©jörgstaubach

Nachdem die erste Qualifikation in Erbenheim mit einem mehr als  gelungenen Einstand  beendet war, gingen die jungen Reiter aus Hessen entspannt zum Pfingstturnier nach Wiesbaden,  um die dortige Atmosphäre zu schnuppern [peekaboo name="m56218" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m56218"]

und um vielleicht auch einmal auf dem Rasen des Biebricher Schlosses vor großer Kulisse zu reiten. Dass Einige das Zeug für die ganz großen Weihen des Sports haben, zeigte sich am Wochenende des 02.Juni 2018 im Südhessischen Viernheim. Wie immer präsentierte sich der große Springplatz und die weitläufige Anlage in hervorragendem Zustand und auch eine weitere Anreise lohnt hier immer. So waren 33 Reiter auf der Starterliste vermerkt und stellten sich in der Stilprüfung der Klasse M** mit anschließendem Stechen dem Urteil der Richter. Der von  Ralf Hollenbach gebaute Parcours war überaus anspruchsvoll und stellte den einen oder anderen Teilnehmer vor eine sehr schwierig zu lösende Aufgabe. Die flüssigen Linien täuschten beim Begehen über die Brisanz des Parcours hinweg und so musste manches Paar erkenne, dass der Parcours an diesem Tage nicht zu bewältigen war.  Eine tolle Runde war dennoch möglich und wurde mit dem nötigen Beifall und hohen Wertnoten gelohnt. Ganz vorne war hier die Gewinnerin des Stipendiums der Dieter- Hofmann Stiftung Anna Grimm dabei,  die mit einer 9,0 die Tagesbestnote erhielt. Um in das anschließende Stechen zu kommen, war eine Wertnote von 7,90 nötig um sich für einen der 9 Startplätze zu qualifizieren. Der jetzt eng gesteckte Paarcours verlangte auf dem weitläufigen Areal eine beherzte Galoppade und letztlich war es der Kirberger Felix Müller der mit seinem Pferd, Prince of Persia das Rennen machte. Mit einer Wertnote von 8,6 schon in der Stilnote einer der Besten, zeigten die beiden einen rasanten Ritt und mit einer engen Wendung konnten er und sein Pferd hier viel Zeit gut machen. Am Ende benötigten Felix Müller und der Prinz aus Persien sec 39,04 für den fehlerfreien Ritt. Anna Sophia Schumacher die mit Carry On eine 8,5 in der Stilwertung erhalten hatte, war auch ohne Holzkontakt geblieben und benötigte sec  42,66 was ihr den Zweiten Platz und die silberne Schleife einbrachte. Isabelle Betz, die aus Dagobertshausen sicher einen der weitesten Anfahrtswege hatte, war mit Sevilia gekommen und durfte sich über den dritten Platz freuen. Sie war mit Null Fehlern und sec 44,59 ins Ziel gekommen. In  Wiesbaden Erbenheim noch ganz oben auf dem Treppchen war Johannes Brodhecker. In Viernheim hatte der Reiter vom Burghof leider etwas Pech, sonst wäre er ganz vorne gelandet. Quashquai berühret leider eine Stange und so war das Paar zwar mit sec 40,32 sehr schnell, aber mit einem Fehler  dann nur Vierte in der Gesamtwertung.[/peekaboo_content]

Glänzender Auftakt in Wiesbaden-Erbenheim 

Wiesbaden Erbenheim ©paulinestaubach

Mit der ersten Qualifikation zum Förderpreis der Dieter –Hofmann- Stiftung wurde die Saison 2018, wie schon in den Jahren zuvor in Wiesbaden Erbenheim eröffnet. Das perfekt organisierte Turnier und der anspruchsvolle Parcours auf dem sehr gut hergerichteten Boden,  garantiert optimale Bedingungen für ein Stilspringen der Klasse M* über 1,30 m. [peekaboo name="m1518" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m1518"]
Parcourschef Johann Seiler hatte den mit 11 Hindernissen gesteckten Parcours, mit einer 3 fachen Kombination und schönen Linien bestückt. Die ursprüngliche Zeit wurde nach dem dritten Paar  etwas erhöht, was den Leistungen für die Stilnote positiv entgegen kam. Dies ist umso erfreulicher, dass auch in diesem Jahr wieder viele neue Reiterinnen und Reiter den Weg in die Qualifikation der Dieter-Hofmann Stiftung gefunden haben. Neben dem Prestige in diesen Prüfungen zu starten, macht sicher die Aussicht auf das große Finale in der Frankfurter Festhalle Appetit auf die Serie und lockt jedes Jahr ambitionierte Aktive zu den Turnierorten. Die Nennungen mit 55 Startern stand in diesem Jahr etwas weniger in den Büchern, um dann die letztlich 42 angetretenen Wettbewerber in 2 Abteilungen zu bewerten und in das Stechen für  11 Paare zu qualifizieren. Das Richterduo Peter Illert und Holger Jochens bewerteten ganze 15 Paaren mit einer Wertnote von 8,0 und besser und es kristallisierte sich heraus, dass sich  die Konkurrenz so eng beieinander befand,  dass  eine Wertnote von  8,1 oder besser nötig war,  um die Eintrittskarte für das anschließende Stechen auf Zeit zu lösen. Überagende Reiterin im ersten Umlauf war Vorjahressiegerin Ilena Kilian aus Haiger Rodenbach die mit Acuero eine 8,8 erhielt. Dicht gefolgt von Riana Eisenmenger die Coralie aus der eigenen Zucht aus Niederzeuzheim mitgebracht hatte und mit einer 8,6 bewertet wurde. Im spannenden Finale mit ständigen Führungswechseln konnte sich dann  Riana Eisenmenger behaupten und siegte mit Null Fehlern und einer Zeit von sec 33,58  in der ersten Abteilung. Johannes Brodhecker vom Burghof aus Wolfskehlen zirkelte seinen Quashquai gekonnt durch den Parcours und blieb in sec 35,36 ebenfalls fehlerfrei, was ihm den Sieg in der 2. Abteilung bescherte. Illena Kilian wurde hinter Riana Eisenmenger Zweite in sec 35,72 und Amelie Kunkel aus dem Ronneburger Hügelland konnte in sec 36,74 Kaptain Citaro die Schleife für den dritten Platz anheften lassen. Hinter Johannes Brodhecker wurde Celine Fries aus Biblis in sec 35,82 mit Classic Fashion Zweite. Ihr folgte Frederike Schulte aus Bad Homburg mit Piet in sec 36,82 auf dem dritten Platz. Andreas Wendenburg Trainer des hessischen Pony-Kaders der mit drei seiner Schützlinge vom Marien Hof aus Friedberg nach Erbenheim gekommen war, sprach sich nach der Prüfung gegenüber Stiftungsvorstand Daniel Kircher sehr positiv  über das hohe Niveau dieser Prüfung aus. „Es ist überaus erfreulich zu sehen wie sich die hessischen jungen Reiter in einer Prüfung dieses Niveaus präsentieren und wir so guten Sport zu sehen bekommen“ so Andreas Wendenburg.[/peekaboo_content]

DHS-Jugendchampionat

Best of the Best - Finale des DHS Jugendchampionats in Flörsheim – Falkenberg

DHS Jugendchampionat Finale 2018 ©jstaubach

Nachdem die Teilnehmer  in den Qualifikationen in Elz, Landenhausen, Pfungstadt ,Biblis und Wetter  Punkte gesammelt haben um in die Endausscheidung um das DHS Jugendchampionat zu kommen, fand am Samstag den 8, September 2018 das Finale  in Flörsheim–Falkenberg statt. [peekaboo name="m180918" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m180918"] Nicht zufällig wurde auch in diesem Jahr dieses Turnier ausgewählt, um den Teilnehmern perfekte Bedingungen für  einen tollen Abschluss der Turnierserie zu bieten. Parcourschef Roland Schäfer hatte den Stangenwald mit dem richtigen Augenmaß angeordnet und so gingen 22 Paare in dieses Stilspringen der Klasse A** mit anschließendem Stechen. Da sich nur 5 Teilnehmer für das anschließende Stechen qualifizieren konnten, waren das Richterpaar Christina Bleckmann und Guido Jahn gefordert die Wertnoten den hohen Anforderungen entsprechend zu vergeben.  Hier glänzte die auch in den Qualifikationen sehr erfolgreiche Enny Endres aus Tiefenbach, die mit ihrem Pferd Double Trouble die Messlatte mit einer Stilnote von 8,5 an diesem Tag festsetzte. Im Stechen musste sie sich aber vom Paar Fritz Kluge mit Pferd Fritchen geschlagen geben. Die beiden aus Borken angereist ,ritten in sec 32,49 fehlerfrei durch den Parcours und waren so 49/100 schneller als Enny Endres, die ebenfalls mit Null Fehlern- aber in sec 32,98 ins Ziel kam. Der junge Mann aus Borken freute sich dann wirklich sehr über den Sieg und die Glückwünsche bei der Siegerehrung. Dritte in diesem spannenden Finale war Chiara Polisnski aus Wolfskehlen, die mit King Windsor und einer Wertnote von 7,8 in die Endausscheidung gekommen war. Bei ihr blieb die Uhr  bei sec 34,29 stehen- was den dritten Platz bedeutete. Vierte wurde Sophie König aus Landenhausen mit Forever S in sec 37,51. Beim Finale in der Klasse L ging es dann auch hoch her und die Reiter überboten sich mit den  Wertnoten in Serie. Um hier in den Kreis der besten 5 zu kommen, musste man das Richter Paar Bleckmann / Daum mit einem flüssigen, aber auch in den diagonalen nicht zu forschem Ritt überzeugen. Im Normalumlauf war Lea Koob aus Viernheim mit Coco Jambo die Tagesbeste. Die beiden erhielten mit einer 8,6 die höchste Wertnote an diesem Finaltag und legten so für  die Konkurrenz vor. Das Stechen stand dann den Teilnehmern  offen, die eine 7,8 oder besser erreicht hatten. Im finalen Umlauf  legte Cara Zillmann aus Bad Homburg mit Sportpartner Que Passa einen fulminanten Ritt hin und blieb fehlerfrei. Ihre Zeit von sec 35,39 war schnell , aber Lea Koob war in den Vorqualifikationen auch immer gut unterwegs sodaß es spannend blieb.  Coco Jambo und seine Reiterin gingen enge Wege und absolvierten den Stechparcours ebenfalls fehlerfrei. Die Uhr blieb dann nach sec 35,48 stehen, was in der Gesamtwertung den zweiten Platz bedeutete. Silas Förster aus Ruttershausen konnte mit Quantico, nicht mehr entscheidend in das Geschehen eingreifen und blieb ohne Stangenkontakt aber mit sec 38,01 hinter den Amazonen auf dem dritten Platz zurück. Die in der Vorqualifikation in Elz siegreiche Cara Zillmann, sicherte sich so den Sieg des diesjährigen DHS Jugendchampionats der Klasse L  und wurde beim anschließenden Empfang der Dieter –Hofmann-Stiftung durch den für den abwesenden Stiftungsvorstand Daniel Kircher angereisten Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Hessen Herrn Robert Kuypers geehrt. Herr Kuypers betonte in seiner Rede noch einmal, wie wichtig solche Nachwuchsserien für den hessischen Reitsport sind und wie  froh er über die Leistungen der jungen Reiterinnen und Reiter ist. So fand auch in diesem Jahr das DHS Jugendchampionat einen sehr schönen Abschluss und die Anwesenheit vieler Teilnehmer Eltern, Trainer und Betreuer zu diesem kleinen Empfang  ist eine schöne Gelegenheit die  Saison gemeinsam Revue passieren und ausklingen  zu lassen. 

Wir sind gespannt auf das nächste Jahr mit wieder gutem Sport und spannenden Qualifikationen bis zum Finale.[/peekaboo_content]

Meisterlich in Biblis und Alle  Wetter

Am Samstag den 18.08.2018 fand die vorletzte Qualifikation zum DHS Jugendchampionat  in Biblis am südlichen Ende von Hessen statt. Die großzügige Anlage bietet beste Bedingungen und es war in diesem Jahr wieder ein ereignisreiches Turnier mit bestem Sport. [peekaboo name="m270818" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m270818"] Dass die Dieter-Hofmann-Stiftung zu Gast sein durfte und dieses Turnier bei den Aktiven begehrt ist , zeigte sich an dem guten Nennzahlen, die leider durch die weiter anhaltenden hohen Temperaturen etwas das Starterfeld verkleinerten. Trotzdem stellten sich 23 Paare dem Werturteil der Richter und gingen in den Parcours, um in einem A** Stilspringen mit Mindeststilnote ihren Sieger zu küren. Amy Helfrich aus Viernheim hatte 2 Pferde mitgebracht und überraschte die Konkurrenz mit 2 hervorragenden Ritten. Jeweils mit Null Fehlern erreichte sie bei flottem Tempo die geforderte Mindeststilnote und wurde mit Fiorello in sec 45.07 Siegerin dieses Wettbewerbs. Mit ihrem Pferd Match, war sie nur ein Hauch langsamer und wurde in sec 45,44, auch noch einmal zweite Siegerin. King Windsor und Reiterin Chiara Polanski vom Burghof Wolfskehlen glänze mit einer Zeit von sec 47,20 und wurde Dritte. Im darauf folgenden  L Springen mit anschließendem Stechen zeigten die Nachwuchsreiter ihre Klasse und das zahlreich anwesende Publikum sah besten Jugend- Reitsport an diesem Nachmittag. Insgesamt schickten sich 18 Paare an im ersten Umlauf mit einer guten Stilnote bewertet zu werden. Das stets faire, aber auch kritische Richtergespann Elke Hüther und Peter Illert ließen es sich nicht nehmen die exzellenten Ritte auch hoch zu bewerten und so war eine 7,5 oder höher die Eintrittskarte in das anschließende Fehler / Zeit Stechen. Das es auf dem weitläufigen Platz in der Vergangenheit nicht selten Sieger gab die mit einer weit ausladende Galoppade Boden gut machen konnten strafte die Brombachtalerin Sarah Gruber Lügen. Mit ihrem Pony Kansas mit einer 8,4 in das Stechen gekommen ging sie extrem enge Wendungen und ihr Pony sprang aus jeder Lage fehlerfrei und in der schnellsten Zeit des Tages von sec 34,09 zum verdienten Sieg. Tim Tiller aus Hungen zeigte im Stilritt mit Carry On und einer Wertnote von  8,1 eine konstante Leistung , war aber mit sec 38,42 sichtbar langsamer unterwegs und wurde mit Null Fehlern verdienter Zweiter an diesem Nachmittag. Das Obertiefenbacher Paar Enny Endres und Little Shadow hatten es mit einer 8,0 ins Finale geschafft und ritten ohne Stangenberührung in sec 42,17 auf den dritten Platz. Mit ihrem Pferd Double Trouble wurde sie mit der Tagesbestnote von 8,5 mit einem Ehrenpreis verwöhnt und konnte sich mit einem Fehler noch auf Platz 4 setzen. Einige Reiter machten sich dann nach Ende des Turniers auf den Weg, um am nächsten Tag  im nordhessischen Wetter, die letzte Qualifikation zum DHS Jugendchampionat zu reiten, um sich so noch für das Finale zu qualifizieren. Das ländliche Reit -und Springturnier  findet aus Sicht des DHS Jugendchampionats quasi am nördlichsten Zipfel Hessens statt und  unter Leitung des 1. Vorsitzenden Heiko Hasselbach, geben sich die hessische Elite hier ein Stelldichein.  Gerade hier im Nordhessischen Raum, gibt es viele ambitionierte Nachwuchsreiter, die die Möglichkeit nutzen an diesem Wettbewerb teilzunehmen, um dann im Finale in Flörsheim-Falkenberg den begehrten Siegerpreis im Wert von über Euro 500.- in Empfang zu nehmen. Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen startete das A** Springen mit Mindeststilnote am Sonntag den 19.08.2018 um 8 Uhr mit 17 Paaren. Das anfänglich etwas kompliziert erscheinende Reglement, hat sich nun als echten Glücksfall erwiesen, da die Prüfungen durchweg mit sehr guten Ritten und schönen Bildern abgelaufen sind. So auch dieses Mal in Wetter, wo der von Frank Fröse gesteckte Parcours seine Schwierigkeiten hatte und die Reiter sich schon gut konzentrieren mussten , um sich im Stangenwald zurecht zu finden. Classic Topaze mit Reiter Silas Förster setzen in der ersten Prüfung des Tages schon einmal ihren Markstein ab. Das Paar aus Ruttershausen setze sich mit einer Zeit von sec 47,41 und Nullfehlern gegen die Konkurrenz durch und siegte. Die Landenhausenerin Sophie König und Forever wurden in sec 50,89 und ebenfalls Null Fehlern Zweite. Zum Dritten Platz reichte es für Fritz Klug aus Borken der mit Olivia in sec 50,76 ins Ziel kam aber leider einen Fehler hatte. Im 2. Springen einer Stil-Springprüfung der Klasse L mit anschließendem Stechen versuchten sich 23 Paare im Parcours die besten Wertnoten zu erhalten. Der im A Springen noch mit etwas Pech behaftete Fritz Klug konnte mit seinem Pferd Fritzchen die Richter überzeugen und erhielt die Tagesbestnote von 8,0  Um in das anschließende Stechen zu kommen war eine Bewertung von 7,4 oder besser gefordert um in den Kreis der Besten 6 zu gelangen. Sarah Gruber aus dem Brombachtal war nach dem Sieg am Vortag in Biblis wieder mit Dumbo Bumbelbee angetreten und auch an diesem Tage wieder sehr schnell unterwegs, musste aber leider einen Fehler akzeptieren. Nach dem Umbau für den Ponyausgleich startete sie dann noch einmal mit Kansas, der mit einer Wertnote von 7,6 für das Stechen qualifiziert war. Ihre Zeit von sec 28,98 war an diesem Tag wieder die schnellste und der Ritt wurde mit der goldenen Schleife belohnt. Somit konnte sich Sarah Gruber an diesem Wochenende quasi die Maximalpunktzahl aus den beiden Qualifikationen Biblis und Wetter sichern  und qualifizierte sich mit 200 Punkten  für das Finale. Auch Sophie König trat dann im L Springen nach ihrem Start im A** noch einmal an und wurde ebenfalls mit Null Fehlern und in sec 33,99 mit dem 2 Platz belohnt. Sie und Forever waren mit einer 7,5 ins Stechen gekommen. Jasper von Schenck vom Gastgebenden Verein ließ sich seinen 3 Platz dann nicht mehr nehmen. Er und sein Pferd Diacant waren mit 7,7 bewertet worden und ritten ohne Stangenkontakt in sec 39,97  durch den Parcours. Somit stehen die Finalisten für das Finale in Flörsheim Falkenberg am 08. / 09.09.2018 fest. Jeweils 20 Reiter im A** und L bewerben sich um den Sieg im DHS Jugendchampionat.[/peekaboo_content]

3. Qualifikation in Pfungstadt

DHS-J Pfungstadt Sieger L

Am 01.Juli fand in Pfungstadt die 3 Qualifikation zum DHS Jugendchampionat statt. Diese für den Nachwuchs so interessante Serie wird in diesem Jahr [peekaboo name="m13718" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m13718"] in der Klasse A** als Stilspringprüfung mit Mindeststilnote und in der Klasse L mit anschließendem Stechen ausgetragen. Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen die 14 Paare in der Klasse A** an den Start. Neu in diesem Wettbewerb ist die Mindeststilnote von 7,5 um dann nach Fehler / Zeit gewertet zu werden. Alea Wohlgemuth hatte Dancing Queen aus dem heimischen Stall im, Brombachtal nach Pfungstadt gebracht und die Uhr blieb bei ihr bei sec 52,40 stehen. Das ar die schnellste Zeit und der Sieg für die Amazone aus dem Odenwald. Lilli Orio und Cnoopers waren aus Bensheim angereist und freuten sich über den Zweiten Platz. Das Paar benötigte sec 53,85 für den Parcours. Lady Sunshine wurde von Marleen Albrecht gesattelt und das Paar aus dem Steinhof / Rosshof konnten sich mit einer Zeit von sec 58,06 auf den 3. Rang platzieren. Im Stilspringen der Klasse L waren trotz guter Nennung nur 7 Starter an den schöne Platz nahe des Pfungstädter Waldes gekommen.

DHS-J Pfungstadt Sieger A

Hier glänzte Antonia Ganz aus Altenstadt mit Light Fly. Sie qualifizierte sich mit einer Wertnote von 7,5 für das Stechen. Sie musste dann leider einen Fehler hinnehmen, konnte aber mit schnellen einer Zeit von  sec 45,92 doch noch den Tagessieg ins Ziel retten. Alina Lemmerz aus Wolfskehlen konnte Fanta 4 in sec 46,58  auch nicht fehlerfrei durch den Parcours bringen und belegte mit 4 Strafpunkten den zweiten Platz. Der Licher Tim Tiller war mit Carry On mit einer Stilnote von 7,2 belohnt worden und ins Stechen gekommen . Er versuchte mit einer sehr engen Wendung sein Glück und musste hier leider einsehen, dass es an diesem Tag so nicht gehen konnte. Mit 10 Strafpunkten und einer Zeit von sec 53,55 belegte er dennoch den 3. Platz in dieser Prüfung.[/peekaboo_content]

Reitertage in Elz

Elz 2018 ©joergstaubach

Die Reitertage in Elz sind  jedes Jahr ein willkommener Termin für die Reiter aus der ganzen Region des  Rhein Main Lahn Taunus Gebietes. Unter der Leitung der Familie Eufinger sind die Bedingungen vorbildlich [peekaboo name="m25618" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m25618"] und so war am Samstag den 16.Juni 2018 alles perfekt angerichtet, um in den Springprüfungen der Klasse A** und L die nächsten Punkte für das große Finale in Flörsheim zu vergeben. Das Stilspringend er Klasse A** mit Mindeststilnote war mit 26 Paaren besetzt und die mittlerweile routinierten Reiter der Qualifikationen setzen sich gekonnt in Szene. Eine Stilnote von 7,5 war nötig um in die Entscheidungswertung Punkte Zeit einzugreifen. Das Richterteam Josef Jürgens und Joachim Daum nahmen dann die 27 Teilnehmer unter die Lupe und zeigten sich zufrieden mit den erbrachten Leistungen. Elisabeth Fadinger aus Niederzeuzheim wurde mit Charity aus dem Besitz und der Zucht der Familie Eisenmenger mit 8,2 Tagesbeste in der Stilnote. In der Fehler / Zeitrechnung musste Sie sich nur von Enny Endres aus Obertiefenbach geschlagen geben. Enny Endres war mit Ihrem Pferd Double Trouble fehlerfrei und etwas schneller unterwegs und siegte in dieser Prüfung. Mit Ihrem Pferd Little Shadow konnte Enny Endres dann auch noch zusätzlich den dritten Platz erreiten. In der Stilspringprüfung der Klasse L mit anschließendem Stechen hatte  Parcourschef Georg Schweiger einen gut zu reitenden Stangenwald errichtet und auch hier waren die Stilnoten die durch das Richterduo Daum / Weyand vergeben wurden mehr als gut zu bewerten. Überragende Reiterin an diesem Samstagnachmittag war die aus Bad Homburg angereiste Cara Zillmann. Mit Que Pasa erhielt sie die Tagesbestnote und wurde im Stechen mit Nullfehlern und einer Zeit von sec 31,87 Siegerin dieser Qualifikation. Lea Koop aus Viernheim hatte mit Caymann zwar mit sec 32,66 eine gute Zeit vorgelegt was letztlich zum 3 Platz ausreichte. Mit ihrem zweiten Pferd Coco Jambo setzte sie dann noch einmal alles auf eine Karte und ritt in engen Wendungen eine hervorragende Zeit. Mit letztlich sec 31,97 blieb sie nur 1/ 10 Sekunde hinter Cara Zillmann und wurde auch noch Zweite in dieser Prüfung.[/peekaboo_content]

Auftakt in Landenhausen

Ein gelungener Auftakt am Pfingst-Wochenende  dem 21 Mai 2018, fand am nördlichsten Punkt der Wettbewerbe  des Jugendchampionats der Dieter- Hofmann -Stiftung in der Klasse A und L statt. [peekaboo name="m5618" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="m5618"]

Landenhausen liegt zwischen Alsfeld und Fulda und gehört zu den traditionsreichsten Reitvereinen in Hessen. Das sehr familiär ausgerichtete Turnier lockt die Reiter aus der weiteren Umgebung an. Sehr gute Bedingungen sind auch hier der Garant für guten Sport in den Jugendklassen. In der Klasse A** mit Mindeststilnote hatten 36 Paare genannt und 22 Aspiranten auf den möglichen Sieg, zeigten ihre Kunst dem Richterpaar Dirk Feuser und Hans Steger. Die nach der LPO mit Mindeststilnote ausgetragene Prüfung, soll hier eine Variante aus stilvollem Ritt mit nicht zu langsamer Gangart sein und vermindert zu dem des Risikos bei einem Stechen auf Zeit. Schon im 2 Jahr hat sich der Vorstand der Dieter-Hofmann- Stiftung in Absprache mit dem Verband  zu dieser Ausschreibung in der Klasse A** entscheiden und das Ergebnis spricht mehr und mehr für sich. Umso größer die Freude für den gastgebenden Verein, daß Chiara Enders, mit ihrem Pferd Gentle, für den RFV Landenhausen diese Prüfung in sec 40,23 für sich entscheiden konnte. Zweite wurde Marlin Leonie Ditzel, die mit Alisha aus Bad Wildungen gekommen war und den Parcours in sec 40,40 meisterte. Fritzchen mit Reiter Fritz Kluge aus Borken, konnten in sec 43,46 den dritten Platz ergattern. In der Stilspringprüfung der Klasse L mit anschließendem Stechen waren 40 Nennungen eingegangen und 24 Starter gingen in den Parcours. Mit einer Wertnote von 7,2 oder besser, war man für das anschließende Stechen qualifiziert. Das Richterpaar Sabine Bunk und Klaus-Peter Mettenbrink gaben dann Merit Brassel aus Neuenstein mit einer 7,8 die Tagesbestnote. Sie zirkelte ihr Pferd Celestine in sec 37,06 und ohne Stangenkontakt durch den Stechparcours und war die verdiente  Tagessiegerin. Peter Lang aus Landenhausen holte mit Alisto den Zweiten Platz. Er benötigte 37,80 für den Parcours und blieb ebenfalls Fehlerfrei. Light Fly wurde von Antonia Ganz gesattelt und das Paar konnte mit sec 38,81 und mit Null Fehlern den dritten Platz erreichen.[/peekaboo_content]

2017

Finale der Dieter-Hofmann-Stiftung in der Frankfurter Festhalle

Ilena Kilian, Acuero © Jan Reumann

Ilena Kilian, Acuero ©paulinefotografie

Ilena Kilian, Acuero © Jan Reumann

Ilena Kilian, Acuero © Jan Reumann

Ilena Kilian, Acuero © Jan Reumann

Auch in diesem Jahr, zeigten die besten hessischen Reiter aus den Leistungsklassen S 1 bis S 4 bis 20 Jahren, tollen Sport in der gut besuchten Frankfurter Festhalle. Das nach den Qualifikationen in: Wiesbaden Erbenheim, Kirberg, Elz, Gross Zimmern, Viernheim und in Bad Homburg 20 Reiter starke Feld, ging am 14 Dezember 2017 dem  Hessentag des Festhallen Turniers an den Start. Der, vom Team um Frank Rothenberger gesteckte 335 m lange Parcours mit 2 Kombinationen hatte es in sich und dieses Finale gereichte, um das eine oder andere enttäuschte Gesicht , nach dem Ritt  zu sehen. [peekaboo name="2112" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="2112"]Ilena Kilian aus Haiger Rodenbach setze als erste Starterin mit Acuero eine Marke von 8,2 in der Stilnote und dass sie am Ende mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein konnte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Dieses Gefühl verstärkte sich dann von Starter zu Starter, da es bei den quasi „Gesetzten“ für das Finale eine nicht zu vorhersehende Entwicklung ergab. Der bis dahin Zweitplatzierte in der Gesamtwertung  Felix Müller aus Kirberg, musste sich mit Prince of Persia mit einer 6,6 nach Abzug von 1,0 für Parcoursfehler zufrieden geben. Riana Eisenmenger als Führende des Gesamtklassements wurde mit einer Wertnote von 6,8 für ihren Ritt mit Coralie noch als 7 platziert. Auch sie hatte 1,0 Punkte Abzug. Der Dritte in der Gesamtwertung Philipp Bein, konnte nach einem Unfall in diesem Jahr leider 3 Qualifikationen nicht mit reiten und blieb mit Tik-Tak, dann mit einer Bewertung von 5,5 hinter den Erwartungen zurück. Philipp Bein hatte neben einer Verweigerung leider auch weitere Stangenberührungen zu beklagen. Das sich mit Frederike Schulte aus Bad Homburg und mit ihrem Pferd Piet ein Paar gefunden hatte, dass über die ganze Saison sehr solide in den Prüfungen glänzte, zeigte sich auch in der Festhalle. Beide zeigten einen  der wenigen Nullfehler Ritte und wurden vom Richterteam Bocholdt / Streng mit einer hervorragenden Bewertung von 8,1 aus dem Parcours verabschiedet. Quashquai trug seinen Reiter Johannes Brodhecker aus Wolfskehlen ähnlich souverän durch den Stangenwald und auch hier spiegelte eine Wertnote von 8,0 die Qualität des Paares wieder. Nach Abschluss der Prüfung wurde dann wild spekuliert und gerechnet,  denn es war klar, dass es einige aus den vorderen Rängen der Gesamtwertung, nicht  ins Finale schaffen würden. Ilena Kilian die als Vierte ins das Finale 1 gegangen war, bestätigte ihre Qualifikation.  Johannes Brodhecker und Frederike Schulte, die als Siebter und Achte aus dem Gesamtklassement nach Frankfurt gekommen waren, rückten in das große Finale vor und Riana Eisenmenger als Führende  aus den Qualifikationen, konnte sich dann doch über den weiteren Start am Abend freuen.

Dieses Finale hat, aufgrund des doch nach dem Reglement eher seltenen Pferdewechsels, einen besonderen Reiz und zieht jedes Jahr die Zuschauer, in die Halle am Frankfurter Messegelände. Der Parcours mit 350 Metern Länge und 9 Hindernissen war in einer Zeit von mindestens 60 sec zu bewältigen. Das Richterteam wurde nun von Herrn Hartmann komplettiert und begrüßte Frederike Schulte als Erstes. Sie und Piet markierten mit einer Bewertung von 8,3 ihr Terrain und konnten schon jetzt, mit dem Verlauf dieses Finales zufrieden sein. Und so ging es weiter: Johannes Brodhecker und Quasquai  wurde mit einer 8,1 bewertet und Riana Eisenmenger mit Coralie erhielt die Traumnote von 8,7. Aber letztlich war es Ilena Kilian,die Gewinnerin des Vorjahres , die diesen Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Mit Acuero erhielt sie eine 8,5, um dann auf Piet, das Pferd aus dem Hause Schulte umzusteigen. Nach einer Eingewöhungsphase, unter der Anleitung vom Landestrainer Karl-Josef Münz, ging Ilena dann in den Parcours und zeigte welche Qualität in ihr steckt. Es sei angemerkt, dass Ilena noch nie auf Piet gesessen, geschweige denn geritten ist um nun in einen M** Parcours einzureiten , der für die Klasse an Schwierigkeit der Maßstab ist. Sie und Piet flogen dann über die 1,35 m hohen Stangen und lieferten eine Leistung ab, die die Richter am Ende nur noch mit der Tagesbestnote von 8,8 bewerten konnten. Somit war Ilena Kilian auch in diesem Jahr die Siegerin des Förderpreises und wurde neben dem Gewinngeld, mit dem Sachpreis, einer wertvollen Münzsammlung aus dem Hause Hofmann, noch mit  einem Sattel der Sellerie  CWD belohnt. Einziges Trostpflaster für Frederike Schulte, die mit Acuero eine 6,8 erreichte war, dass ihr Pferd Piet mit insgesamt 17,1 Punkten das am besten benotete Pferd des Tages war. Sie kam hinter Riana Eisenmenger, die mit 16,9 Punkten das Finale als Zweite beendete, auf den dritten Platz. Johannes Brodhecker wurde mit insgesamt 14,9 Punkten Vierter.

  

Bei einem kleinen Empfang konnte Stiftungsvorstand Daniel Kircher dann nur noch überaus positiv auf das abgelaufene Jahr und die überaus guten Prüfungen zurück blicken und es wurden bereits  die Turnierorte für 2018 bestätigt. Im 40 Jahr nach dem tragischen Tod des einzigen Sohnes von Else und Dionys Hofmann und der Gründung der Stiftung in seinem Namen steht noch immer die Förderung der Jugend im Reitsport in Hessen im Hauptzweck der Vergabe der Stiftungsgelder. Das Gremium und die Mitarbeiter um Stiftungsvorstand Daniel Kircher bemühen sich auch in Zukunft die Wettbewerbe attraktiv zu gestalten und im Zuge der Ausweitung der Stiftungsaktivitäten sollen für 2018 weitere  Fördermaßnahmen für die Talente ausgearbeitet werden und so den Reiternachwuchs zu unterstützen.[/peekaboo_content] 

Stipendium der Dieter-Hofmann-Stiftung an südhessische Reiterin vergeben.

Seit nunmehr 5 Jahren verleiht die Dieter-Hofmann-Stiftung einem herausragenden jungen Springreiter oder einer Springreiterin ein Stipendium zur Karriere- Förderung. Das mit Euro 5000.- dotierte Stipendium, soll dem Stipendiaten/ der Stipendiatin   die Möglichkeit geben,  weitreichende Trainingsmöglichkeiten  oder Lehrgänge zu besuchen. Eine weitere Option dieses Zweckgebundenen Stipendiums sind  z.B. der Besuch eines ausländischen Turniers oder die Übernahme von Reisekosten zu einem interessanten Ausbildungs -oder Arbeitsplatz. In den Vorjahren wurden:  Marcel Wegfahrt, Angelique Rüssen , Darline Eisenmenger und Phlipp Brodhecker ausgewählt und konnten so ihren Karriere im Reitsport , ein wenig auf die Sprünge helfen. In diesem Jahr hat sich das Gremium, um den Vorstand der Dieter-Hofmann-Stiftung, Herrn Daniel Kircher für eine

Anna-Maria Grimm, Daniel Kircher. © Jan Reumann

junge Reiterin aus dem südlichen Teil des Landes Hessen entschieden. Die Wahl fiel auf die  1999 geborene Anna Grimm aus Urberach in Rödermark. Ihre Mutter Bettina Markovic-Grimm ist dem Pferdesport seit  ihrem Kindesalter  zugetan und so kam auch ihre Tochter Anna schon früh mit den Pferden in Berührung. Mit ihren ersten Shettys Percy und Blessy wurde sie spielerisch mit den Pferden vertraut und sie ritt  zunächst nur „Freizeit mäßig“. [peekaboo name="21122" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="21122"]Mit 8 Jahren kam dann  Springpony Cäsar und es wurden erste Reiterwettbewerbe absolviert. Aber Anna sollte eine solide Grundausbildung in der Dressur erhalten und ihre Eltern  erwarben das Dressurpony Derrick, welches heute noch im heimischen Stall dem Birkenhof lebt. Mit Derrick konnte Anna dann erste Erfolge in den A-Dressurprüfungen erreichen.  Sie merkte aber dann recht schnell, dass die Dressur nicht ihre große Liebe ist und wechselte wieder ins Springlager. Mit dem Springpferd Paula  startete Anna dann von der Klasse E bis M** durch. Mit Ihren Pferden Gerline , Carla und Meteor ist Anna – Maria Grimm nun auf den Turnieren im In – und Ausland unterwegs und startet bis in die schweren Klassen. In diesem Jahr konnte sie ihrer reiterlichen Karriere einen großen Schub geben und war zum Beispiel Vierte  im S** beim Preis der Besten in Warendorf. Nach diesem Turnier, wurde sie in den Bundeskader D/C berufen und der Weg soll nun  in Richtung Bundeskader junge Reiter gehen. Sicher ein Highlight in diesem Jahr, war dann auch der Sieg mit der Mannschaft auf dem Salut Festival in Aachen. Mit den guten Leistungen war es möglich, auf 2 Veranstaltungen der Longines Global Champions Tour auf dem Maimarktturnier in Mannheim und  in Valkenswaard, an den Start gehen zu können. Mit Ihrem Trainer Jan Frederic Wömper trainiert Anna – Maria Grimm seit nunmehr  8 Jahren und sie sagt: „Er weiß genau, wie ich ticke“. Anna Grimm macht derzeit eine Ausbildung zur Industriekauffrau und möchte unter Umständen danach studieren. Auf jeden Fall möchte sie den Stall ihrer Eltern weiter führen und so egal wie der Reiterei verbunden bleiben. Aber zunächst soll es nun auch mit der Förderung durch das Stipendium der Dieter-Hofmann-Stiftung so weiter gehen wie es im Jahr 2017 aufgehört hat. [/peekaboo_content] 

 
Groß Zimmern gut für Ilena Kilian

Am gleichen Wochenende fand dann auch die Qualifikation für den Förderpreis der Dieter- Hofmann-Stiftung in Groß Zimmern statt.  [peekaboo name="2981" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="2981"] Auch in diesem Jahr fiel die Entscheidung für das Turnier inGroß-Zimmern da der Platz mit besten Bodenverhältnissen präpariert und die überaus professionelle Organisation die Reiter in Scharen an den Turnierplatz an der Darmstädter Straße  kommen lässt.

Auch zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung,  trafen sich wieder die besten der Hessischen Equipe und es wurde trotz der etwas unangenehmen Hitze  hervorragender Sport geboten. Mit 44 Nennungen war dieses Springen vorab genannt und mit 24 Paaren dann überaus gut besetzt.

Amelie Kunkel vom Ronneburger-Hügelland setze mit der Wertnote von 8,7 die tageshöchste Marke an und so war eine 8,2 oder besser notwendig, um in das Stechen dieses  M * Springens zu kommen. Amelie Kunkel und ihr Pferd Captain Citaro, waren dann auch das Paar mit dem im Stechen letzten fehlerfreien Ritt und wurden in sec 49,66 mit dem Vierten Platz belohnt. Frederike Schulte aus Bad Homburg , hatte mit Montanus Clyde noch einen Fehler und setze dann mit Piet alles daran , sich in diesem  Stechen gegen die Konkurrenz  zu behaupten. Ohne Stangenberührung und mit sec 48,10 wurde das Paar  mit dem 3. Platz belohnt. 

Contessa und ihr Reiter Elias Hohler aus Viernheim , konnte dann mit seiner guten Leistung die Phalanx der überaus starken Amazonen durchbrechen. Der 19 jährige Reiter hatte im

Förderpreis DHS GrZimmern 2017 ©Dieter-Hofmann-Stiftung
Förderpreis DHS GrZimmern 2017 ©Dieter-Hofmann-Stiftung

Stilspringumlauf eine Wertnote von 8,6 erhalten und blieb im Stechparcours ohne Fehlerpunkte. Mit sec 47,34 war er dann auch noch  schnell unterwegs und konnte sich über den zweiten Platz freuen. Ilena Kilian aus Haiger Rodenbach, die im Vorjahr den Förderpreis gewinnen konnte und auch in diesem Jahr durch eine beständige Form positiv auffällt,  zeige auch in diesem Finale ihre besondere Klasse. Immer dabei ihr Vater Ingo Rüssen der als versierter Trainer mit guten Tips und sicherlich auch zuhause mit guter Vorbereitung der Pferde, den nötigen Hintergrund für seine 2 erfolgreiche Tochter schafft. Mit Angelique Rüssen seiner Erstgeborenen Tochter , hat er nämlich quasi noch ein weiteres „Top Pferd“ im Stall, die sich in den letzten Jahren auch auf internationalem Parket eine Namen gemacht hat. Ilena Kilian indes durchquerte mit Acuero  in bravouröser Manier den Parcours und war mit Null Fehlern und einer Zeit von  sec 45,54  die Schnellste an diesem Wochenende. Ihr Punktekonto in der Gesamtwertung wuchs nun auf 198 Punkte an was zum 4 Platz in der Gesamtwertung reicht.

Die nächste Qualifikation findet dann am 1 Oktober in Bad Homburg statt.

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content] 

Jugendchampionat in Ruttershausen

Am Samstag den 05. August 2017 fand im Nordhessischen Ruttershausen die 4 Qualifikation zum Jugendchampionat der Dieter-Hofmann-Stiftung statt. [peekaboo name="2982" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="2982"] Mit diesem Austragungsort, möchte die Stiftung auch den etwas nördlicher beheimateten Reitern, die Chance geben an dem so überaus beliebten Wettbewerb teilzunehmen. Speziell das in diesem Jahr neu angewandte System, nach Stil Wege Zeit, trifft auf sehr viel positiven Zuspruch und hat sich schon  innerhalb des Wettbewerbes bewährt. Nach dem Ritt wird das Reiterpaar mit einer Stilnote, wie gewohnt bewertet. Ab einer Mindeststilnote von 7,0 oder besser , tritt dann das Fehler / Zeit Reglement in Kraft und ermittelt so den Besten des Umlaufs. Der Vorteil dieser Bewertungsanforderung  ist einerseits ein stilvoller, aber auch zügiger Ritt innerhalb des Parcours. Positiv auch hier weiterhin, dass die Reiter in der Klasse A**nicht in einem Stechen ihr Können überreizen und es so zu unschönen Bildern und vlt. sogar Unfällen kommen könnte. Dass das Bewertungssystem so auch eine Berechtigung hat, zeigte das erste Springen in der Klasse A**. Die aus Eifa stammende Joy Pitschmann durchritt mit ihrem Pferd Dija S den Parcours und wurde mit der Stilnote 7,0 bewertet Mit der dann folgenden Fehler Zeitwertung , gelang ihr mit  sec 37,80 und Null Fehlern die beste Kombination aus den Anforderungen und sie siegte damit. Zweite , Neele-Annabel Siebel aus Ortenberg, die mit Catch me if you can eine 7,5 erhielt und dann auch fehlerfrei und in sec 39,29 durch das Ziel kam. Dritte auf dem Treppchen Letizia Beyer aus Wiesbaden Erbenheim.  Sie hatte Gibet Nich gesattelt und die beste Stilnote des Tages erreicht. Mit ebenfalls null Fehlern und sec 41,34 erhielt sie den Ehrenpreis für ihre 7,8 im Stil. Bei zweiten Springen des Tages, dem Stilspringend er Klasse L mit anschließendem Stechen,  waren dann schon die sehr versierten Teilnehmer des Championats am Start. 20 Paare versuchten  ihr Glück und Können unter Beweis zu stellen und unter den Augen der Richter eine gute Wertnote zu erhalten. Um in das Stechen zu kommen war letztlich eine Wertnote von 7,3 oder besser gefordert.

Ganz vorne auch diesem Mal mit dabei, Nina-Sophie Ernst vom gastgebenden Verein. Die Vorjahressiegerin in der Klasse A und L hatte ihr Pferd Akropolis mit im Parcours und wurde im ersten Umlauf mit einer Wertnote von 7,8 belohnt. Im anschließenden Stechen , blieben alle Stangen an ihrem Platz und sie kam nach sec 42,20 ins Ziel. Das bedeute der dritte Platz an diesem Nachmittag.

Tim Tiller  aus Lich, der auch in den vorherigen Qualifikationen mit Carry on erfolgreich war, zeigte eine tolle Leistung und erhielt die beste Wertnote des Tages - eine 8,3. Er wiederum markierte mit sec 41,60 eine gute Zeit und ohne Stangenkontakt war dies gut für Platz 2. Cara Zillmann aus Bad Homburg hat ihren Rhythmus mit Que Pasa gefunden und präsentiert  sich derzeit in Bestform. Die von Andreas Wendenburg trainierte Amazone hat im letzten Jahr noch ihre liebe Mühe und glänzt schon die gesamte Saison 2017  mit hervorragenden Leistungen. Mit 7,6 war ihre Stilnote mehr als solide und flott im Stechen unterwegs hatten beide keine Fehler. In sec 41,33 im Ziel angekommen war das der Sieg und die goldene Schleife für die Bad Homburgerin mit ihrem Schimmel –Wallach.

Noch eine Qualifikation in Biblis und dann geht es zum großen Finale in die Halle nach Bad Homburg.

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content] 

Amazone stark in Kirberg

In gewohnt guter Atmosphäre wurde auch in diesem Jahr die Qualifikation zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung  in Kirberg ausgetragen. [peekaboo name="2983" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="2983"] Die am 08.07.2017  bei sehr schönem,  vor allem nicht zu heißem Wetter, war mit 36 Nennungen und letztlich mit 27 Paaren gestartet. Der auch in seinem Schwierigkeitsgrad einer Stilspringprüfung der Klasse M*entsprechend,  von Stefan Schäfer gesteckte Parcours hatte einige knifflige Passagen und verlangte den Reitern einiges ab.

Fast schon unheimlich wie sich Riana Eisenmenger auch bei dieser Prüfung wieder in Szene setzte und die Richter mit ihren unspektakulären, aber schon fast an Perfektion grenzenden Ritten begeistert. Auch an diesem Tage war die Niederzeuzheimerin sie mit ihrem Pferd Charity mit der Tagesbestnote von 8,8 die stilsicherste Teilnehmerin  des Feldes. Um in das nach dem ersten Umlauf folgende Stechen auf Zeit zu kommen, war dann eine Wertnote von 8,0 oder besser nötig. 6 Paare qualifizierten sich hier und machten den Nachmittag in Kirberg überaus spannend. Hendrik und Johannes Brodecker vom Burghof aus Wolfskehlen schenkten sich mit ihren Pferden nichts und der als Coach immer anwesende Vater Volker Brodhecker fiebert vom Rand des Parcours bei seinen beiden Sprösslingen mit. Nachdem sich der gesamte Nachwuchs vom Burghof für den Springsport entscheiden hat hält Vater Volker die Fahne im Dressurlager hoch und zeigt zu besonderen Gelegenheiten immer wieder das er im Viereck noch zu den besten Reiterin in Hessen gehört.

Förderpreis Kirberg 2017 ©paulinestaubach
Förderpreis Kirberg 2017 ©paulinestaubach

Unvergessen sein Pferd Sterntaler welches Volker Brodhecker ausgebildet und herausgebracht hat und mit dem Ann-Kathrin Lindenhof 2005 Europameisterin wurde. Im Stechen  durchritt Hendrik Brodhecker  mit seinem Pferd Cermit den Parcours fehlerfrei in sec 33,38. Was für den vierten Platz reichte. Johannes war mit Quashquai in sec 32,93 etwas schneller und dann mit Lara in sec 32,64 noch einmal besser als zuvor und belegte den zweiten und dritten Platz. Rianna Eisenmenger war mit Charity auch fehlerfrei durch den Parours gekommen aber mit sec 34,29n dann doch noch langsamer als die Konkurrenz aus Wolfskehlen. Felix Müller hatte sich mit Prince of Persia noch vor das Paar Riana Eisenmenger/ Charity  gesetzt und freute sich als Lokalmatador über den 5 Platz. Es müsste schon viel passieren damit Riana Eisenmenger die ihr 2. Pferd Coralie aus Niederzeuzheim mitgebracht hatte, sich mit diesem Ergebnis zufrieden geben würde. Sie  unterbot dann alle anderen Zeiten noch einmal und siegte mit in einer Zeit von sec 32,28 und stockte ihr Punktekonto auf 225 Punkte weiter auf und ist jetzt Führende des Gesamtklassements nach 4 Qualifikationen. 20 Reiter qualifizieren sich für das große Finale in der Frankfurter Festhalle im Dezember diesen Jahres und treffen sich zur 5 Qualifikation in Groß Zimmern.

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content]

Amazone räumt in Viernheim ab

Bei herrlichem Wetter und gewohnt guten Bedingungen, präsentierte sich Viernheim , das bis 3 Sterne S ausgeschriebene Turnier, als nächste Station des Förderpreises der Dieter- Hofmann- Stiftung. [peekaboo name="217" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="217"] Der von Ralf Hollenbach mit 11 Hindernissen gesteckte Parcours war in diesem Jahr etwas flüssiger zu reiten als in der letzten Saison , blieb aber mit der geforderten Zeit eine Herausforderung für die Reiter dieser Qualifikation. Somit gingen 29 Paare am 17.Juni 2017 auf diese Springprüfung der Klasse M* mit anschließendem Stechen.

Der in der Wertung in Führung liegende Philipp Bein konnte aufgrund eines Verkehrsunfalls am Vorabend, nicht nach Viernheim kommen und so übermitteln wir unsere besten Genesungswünsche nach Ober-Ramstadt und hoffen ihn bald wieder auf einer der Prüfungen begrüßen zu dürfen.

Förderpreis Viernheim2017 ©paulinestaubach

Anna Sohia Schumacher Viernheim 2017 ©paulinestaubach

Dass das Niveau im Förderpreis überaus hoch ist, beweist die Mindestanforderung an die Reiterinnen und Reiter in der Stilnote. Es war auch in Viernheim ersichtlich, dass die angetretenen Aktiven mit ihren Pferden wahrlich zur Creme de la Creme im hessischen Springsport gehören. Überaus schöne Bilder im Parcours und perfektes Handling der Pferde in den schwierigen Passagen macht es den anwesenden Richtern Peter Illert , Werner Burghardt und Karl-Heinz Streng nicht einfach die Nuancen zu beurteilen. Um dann ins anschließende Stechen zu kommen war eine 7,8 oder höher gefordert und erbracht.

Anna- Sophia Schumacher die für den RUF Pfungstadt an den Start geht, markierte mit Der Dürer und einer Wertnote von 9,0 das Tagesbestergebnis. Mit Der Dürer durchlief sie den Stechparcours in sec 46,47 und Null Fehlern und wurde Vierte. Ihre Ausgangsposition vor diesem Ritt , war mehr als positiv, da Anna-Sophia Schumacher als letzte mit ihrem 2 Pferd in den Parcours ging und wusste, dass sie bereits als Siegerin feststand. Mit Carry on war sie nämlich fehlerfrei und  mit sec 45,03 die Schnellste an diesem Tag.

Felix Müller aus Kirberg der in diesem Jahr mit konstant guten Leistungen seiner Karriere einen gehörigen Schub gegeben hat war mit Prince of Persia mit einer Wertnote von 7,8 für  Stechen qualifiziert und mit sec 45,49 etwas langsamer als die Siegerin des Tages. Kracken Jack und Lucas Wenz wachsen auch immer besser zusammen und nach den Erfolgen in Wiesbaden freute sich der Reiter aus Wallau über den Dritten Platz, den er ohne Stangenkontakt und in sec 45,72 errang.

Nächste Qualifikation ist dann am 6.-9.Juli in Kirberg

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content] 

Pfingsten in Landenhausen.

Nach Elz , fand am Pfingstwochenende im Nordhessischen Landenhausen, die 2. Qualifikation zum DHS Jugendchampionat statt. [peekaboo name="286" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="286"] Für den am Pfingstmontag den 5. Juni 2017 ausgetragene Wettbewerb, der Klasse A als Stilspringen mit Mindeststilnote, waren 49 Paare genannt. Da es bei der Mindeststilnote darauf ankommt, flüssig und dennoch kontrolliert zu reiten, macht diese neue Art der Bewertung so attraktiv. Bei einer Mindeststilnote von 7,0 wird die Zeit und Fehler gewertet und entscheidet so über die finale Platzierung.

Einen ganz tollen Ritt zeigte Sophie König, vom gastgebenden Verein dem RuF Landenhausen. Mit ihrer Holsteiner Stute Zitania erhielt Sophie König eine Wertnote von 7,5 von den anwesenden Richtern und konnte den Parcours mit einer Zeit von sec 47,21 durchqueren. Da dies fast sec 1,5 schneller war als die nächste Bewerberin, freute sich die Landenhauserin über diesen schönen Sieg und die goldene Schleife. Zoe Deusing aus Drommershausen hatte Landioso mitgebracht und wurde mit einer Wertnote von 7,4 und einer Zeit von sec 48,75 Zweite in diesem Wettbewerb. Frieda Fayette wurde von Jasper von Schenck aus dem Wetschaftstal durch den Parcours gebracht. Beide  wurden mit einer Note von 7,1 und einer schnellen Zeit von sec 49,21, Dritte. 

Kim Li Port aus Lich wurde mit der Tagesbestnote von sec 7,8 belohnt, war aber leider mit sec 50,25 etwas langsamer und konnte sich aber mit ihrem Pferd Navaro über den Sonderehrenpreis aus den Händen von Daniel Kircher – dem Stiftungsvorstand der Dieter-Hofmann-Stiftung freuen.

DHS LugendchampionatS chwanheim L ©paulinestaubach

DHS LugendchampionatS chwanheim A ©paulinestaubach

Dass es bei den Wettbewerben des DHS Jugendchampionats schon um etwas geht und das Niveau dementsprechend hoch ist, zeigte das dann am Mittag ausgetragenen Stilspringend er Klasse L mit anschließendem Stechen. Die mit 50 Nennungen und  in einer Abteilung zu wertende Prüfung, hatte mit 27 Startern ein gut gefülltes Feld für den Wettbewerb. Der nun von Parcours Chef Thorsten Aab gesteckte Stangenwald verlangte den Teilnehmern, auch in diesem Jahr, einiges ab.

Auch im DHS Jugendchampionat sind die Ansprüche an die Teilnehmer hoch und gerade bei den Startern, die mal so an diesem Wettbewerb teilnehmen möchten, eine echte Herausforderung. Nach der ersten Etappe dem Stilritt markierte Vorjahressiegerin Nina – Sophie Ernst aus Ruttershausen mit einer 8,0 die beste Wertnote und es war dann letztlich eine 7,1 nötig, um ins  anschließenden Stechen auf Zeit einzuziehen. Die mit ihrem Hengst Aleqs aus Pfungstadt angereiste Antonia Kircher, Tochter des Stiftungsvorstandes Daniel Kircher,  erhielt für ihren Ritt eine Wertnote von 7,5 und ritt als vorletzte in das Stechen ein. Die führende Laura Knöß aus Laubach war in sec 28,61 und Null Fehlern mit Anastacia durch den Stechparcours geritten. Antonia Kircher, zirkelte ihren Aleqs gekonnt und mutig durch die Wendungen und siegte mit der schnellsten Zeit des Tages in sec 25,96. Umso schöner dieser Sieg, da die Familie Kircher aus Landenhausen stammt und Opa und Oma Kircher der stolz auf ihre Enkelin sein konnten  , und mit der ganzen Familie , die sich alle der Reiterzunft verschrieben haben , applaudierten.

Nina Sophie Ernst wurde dann mit Comparison in sec 31,42 Dritte und ließ sich gerne die neue Schleife der Dieter-Hofmann-Stiftung anheften.

Schwanheim im Sonnenschein

Schon 1 Woche später, trafen sich die Aspiranten des DHS-Jugendchampionats am 11 Juni in Bensheim-Schwanheim zu einer weiteren Qualifikation.

Dieses ländliche, aber überaus attraktive Turnier lockt die jungen Reiter auch aus weiter entfernten Gebieten an. Perfekte Bodenverhältnisse und eine sehr gute Organisation, haben dem Turnier in den letzten Jahren noch einmal einen Schub gegeben. Dass der Platz auch in der Nähe des Stammsitzes der Dieter Hofmann Stiftung liegt, zieht etliche Zuschauer der Firma Hofmann an, die begeistert von den reiterlichen Leistungen der jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind.

In der ersten Prüfung einer Springprüfung der Klasse A** mit Mindestnote waren 26 Paare genannt und letztlich 18 an den Start gegangen.

Die mit der Mindestnote gewerteten Parcoursdurchläufe, orientieren sich primär am flüssigen Ritt und der harmonischen Einwirkung des Reiters auf sein Pferd. Um jedoch in die Platzierungen zu kommen ist es dann auch von Nöten fehlerfrei und zügig unterwegs zu sein. Hier fand Enny Endres, aus Obertiefenbach, den besten Mittelweg und wurde mit einer 7,4 bewertet. Was ihr die zweite  Bewertung einbrachte und die wurde dann nach Fehler / Zeit mit Null Fehlern und einer Zeit von  sec 54,45 gestoppt. Damit war Enny Endres mit ihrem Pferd Double trouble der Sieg nicht zu nehmen. Neele Annabel Siebel aus Ortenberg, gelang mit einer 7,3 der Sprung in die Wertung und auch sie blieb mit Don Beppino fehlerfrei und benötigte sec 55,34 für den Umlauf. Elena Eppler aus Bad Homburg mit Pony Colorado Czardarus wurde mit sec 55,96 Dritte. Der Sonderehrenpreis für die beste Stilnote des Tages einer 8,0 erhielt Amy Helfrich aus Viernheim.

In der Stilprüfung der Klasse L mit Stechen, ging es spannend in den Umlauf der mit 27 Nennungen und 16 Startern nur unwesentlich geringer gebucht war. Hier ging es in der traditionellen Weise um die Wertnoten zum Einzug ins Finalstechen. Hier war eine Wertnote von 7,9 oder besser gefordert, was das hohe Niveau der jungen Teilnehmer wieder gibt.

 Antonia Kircher aus Pfungstadt und Aleqs hatten mit der Stilnote von 8,0 ihre gute Forma aus Landenhausen mitgebracht und flogen quasi durch den Stechparcours. Das der 16 jährige Hengst den Sprung sucht und mit traumwandlerischer Sicherheit seine Reiterin durch den Parcours trägt schmälert die Leistung von Antonia Kircher nicht im geringsten und so war die Zeit von sec 28,71 mehr wert als auf den ersten Blick zu sehen.

Cara Zillmann, die mit ihrer Trainerin Antonia Wendenburg aus Bad Homburg angereist war, hat sich zu einer konstanten Reiterin entwickelt und wurde für ihren Stilritt mit der Tagesbestnote von 8,5 belohnt. Mit ihrem Pferd Que Pasa absolvierte sie den Stechparcours in sec 31,08 

Vorjahres Doppelsiegerin Nina Sophie Ernst aus Ruttershausen und Comparision wurden in sec 32,03 Dritte in dieser Prüfung.

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content] 

Dieter Hofmann Stiftung auf den Elzer Reitertagen

Alle Wettbewerbe der Dieter Hofmann Stiftung auf den Elzer Reitertagen Auf den Reitertagen in Elz, konnte sich die  Dieter-Hofmann- Stiftung, [peekaboo name="31" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="31"] mit all ihren Wettbewerben präsentieren und so gemeinsam mit dem Veranstalter dem Reit- und Fahrverein Elz  ein attraktives Programm von A-M bieten. Das es in Elz wieder einmal gelungen ist alle 3 Wettbewerbe an einem Ort zu haben , liegt nicht zuletzt auch an den engagierten Veranstaltern rund um die Familie Eufinger / Oppermann. Dass dieses Turnier sportlich und auch mit allem drum herum ein beliebter Ort für die Reiter aus Hessen und Rheinland Pfalz ist , zeigte sich an den enormen Starterfeldern  bei den Stiftungsprüfungen. 

Mit 65 Nennungen im Förderpreis, wurde das hohe Niveau vom Wochenende in Wiesbaden Erbenheim weiter gehalten und bestätigt die Attraktivität des Wettbewerbs. Nicht nur das hohe Ansehen der Prüfung und die Chance einmal im Finale in der Frankfurter Festhalle zu reiten machen diesen Wettbewerb aus. Letztlich erhalten die Sieger wertvolle Sachpreise in Form einer Briefmarkensammlung im Wert von ca. 500.- Euro und Ehrenpreise von der französischen Sattelfirma CWD die sich dieses Engagement einen fast 5 stelligen Betrag kosten lässt.

DHS Jugendchampionat Elz 2017 ©paulinefotografie

DHS Jugendchampionat Elz 2017 ©paulinefotografie

DHS Jugendchampionat Elz 2017 ©paulinefotografie

DHS Jugendchampionat Elz 2017 ©paulinefotografie

 

 

Die besten hessischen Reiterinnen und Reiter bis 2o Jahre kämpfen auf den anspruchsvollen Parcours um gute Wertnoten und zeigen bravuröse Ritte, dann im anschließenden Stechen. Herausragend auch in diesem Jahr die aus Niederzeuzheim stammende Amazone Riana Eisenmenger die in den Stilnoten immer ganz vorne zu finden ist. Mit ihrem Pferden Charity setze sie mit einer Wertnote von 9,0 eins ums andere Mal die Bestmarke. Ihr ärgster Konkurrent der Oberramstädter Philipp Bein konterte und war mit einer Note von 8,8 auf seinem Pferd Pacole Trust knapp dahinter. Diese Phalanx konnte Lucas Wenz mit Kracken Jack und einer 8,7 unterbrechen und zeigte sich in Elz in aufstrebender Form. Die in Erbenheim noch nicht so gut im Tritt befindliche Celine Fries war in Elz in Bestform und qualifizierte sich mit 2 Pferden für das Finalstechen. Um in dieses Sechen zu kommen, war eine Benotung des Stilritts von 8,1 oder besser gefordert. Da in 2 Abteilungen gewertet wurde konnten 2 schnelle Reiter den ersten Platz erreichen und die Spitze wechselte im Verlauf des Öfteren. Letztlich war es Celine Fries die mit Careful an diesem Tage in sec 36,11 die beste Zeit ohne Fehler vorlegte. Amelie Kunkel aus dem Ronneburger Hügelland wird nun auch zu einer festen Größe im Förderpreis und belegte mit sec 36,99 und null Fehlern den ersten Platz der 2 Abteilungen. Die weiteren Ergebnisse 1. Abteilung ; 2. Platz Riana Eisenmenger For Leonie in sec 37,26 0 Fehler, 3. Platz Celine Fries auf Glover once more sec 38,16 0 Fehler 4. Platz Fredrike Schulte aus Bad Homburg mit Pete in sec 38,61 4 Strafpunkte 2. Abteilung 2 Platz Philipp Bein mit Pactole Trust in sec 38,04 und der 3 Platz auch für Philipp Bein mit einem Fehler auf Tic Tak in sec 35,07

Nächster Wettbewerb im Förderpreis 14/ 18. Juni in Viernheim Am Sonntag gaben sich dann die Aspiranten des DHS Jugendchampionats bei strahlendem Sonnenschein die Ehre auf dem Platz in Elz. Die Prüfung der Klasse A mit Mindeststilnote sollte hier ihre Premiere feiern. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist in Abstimmung mit dem Pferdesportverband Hessen, dass als Pilotprojekt gestartete neue Wertungssystem mit der Wertnote 7,0 als Eintrittsbarriere für die endgültige Wertung nach Fehler und Zeit. Beendet ein Paar den Stilritt mit einer Wertnote von 7,0 oder besser, so wird im Ergebnis Fehler und Zeit gewertet. Bleibt das Paar unter diesem Wert, wird der Ritt ganz normal als Stilnote gewertet. Etwas verwirrend am Anfang, aber mit der hervorragenden Erklärung des anwesenden Sprechers Bernd Wagenbrenner leicht nachzuvollziehen. Ziel dieses Reglements ist das stilistisch gute, aber auch flüssige Reiten bei den jungen Reitern zu fördern und gleichzeitig riskante Ritte bei einem Stechen zu vermeiden. In der Klasse A waren 19 Paare angetreten um in diesem ersten Wettbewerb des Jahres ihren Sieger zu küren. Der anspruchsvoll gesteckte Parcours hat nach der Kombination 6 a und b seine Tücken und nicht wenige überritten den Sprung 7. Das letzte Hindernis ein Oxer tat ein Übriges um die Spreu vom Weizen zu trennen. Am Ende war es eine Pony Reiterin die sich mit einem, beherzten Ritt den Sieg sicherte.
Neele Annabel Siebel aus Ortenberg hatte Don Beppino gesattelt und siegte mit einer Grundwertnote von 7,8 . Ihre Zeit bei Null Fehlern war entscheidend und betrug sec 52,39
Zweite Jolelle Lucienne Bölter die mit Henkel´s aber Hallo aus Rodenstein angereist war. Auch sie mit einer 7,8 und einer Zeit von sec 55,35 und natürlich Null Fehlern.Nur einen Wimpernschlag langsamer war Alina Lemerz aus Groß Zimmern . Sie durchritt den Parcours in sec 55,38 und belegte mit Jago den dritten Platz. Im Nachmittäglichen L Springen mit anschließendem Stechen, war das Starterfeld mit 29 Paaren gut besucht. Hier wurde wieder nach dem traditionellen Modus gewertet und die Reiter schenkten sich nichts im Parcours. Nach dem Normalparcours war eine Stilnote von 7,6 nötig um ins Stechen zu können .Beachtlich die Leistung von Cara Zillmann vom Bad Homburger Reitverein. Die junge Reiterin am Vormittag noch etwas mit Pech auf einem kurzen Weg in die Kombination mit einer Verweigerung, konnte Cara Zillmann die Tagesbestnote in diesem L Springen mit einer 8,3 erreichen. Das Stechen entschied dann Benedikt Röder aus Villmar mit seinem Pferd Nintendo für sich. Benedikt Röder durchquerte den Stechparcours in sec 30,74 und berührte dabei keine Stangen. Auch ohne Holzkontakt blieb sein Vereinskollege Florian Schäfer der Angelina mitgebracht hatte und in sec 31,50 Zweiter wurde. Dritte im Bunde Lokalmatadorin Lena Grün mit ihrem Pferd Ex escudo orio. Sie blieb fehlerfrei und benötigte sec 34,19 für den Parcours. Alle Teilnehmer freuten sich über die mitgebrachten Ehrenpreise und die Dieter Hofmann Stiftung freut sich schon auf die weiteren Veranstaltungen und eine spannende Saison.

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content] 

Saisonauftakt nach Mass für die Dieter Hofmann Stiftung

Es kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass das was wir am 29.04.2017 auf dem Springplatz des Reit – und Fahrvereins Erbenheim zu sehen bekamen, das Beste war was die hessischen Springreiter zu bieten haben. [peekaboo name="23" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="23"] Sind im Ponysport die Starterfelder so dünn, dass nun auch ältere Starter zugelassen werden und das Niveau in den A und L Prüfungen nachlässt-die hessische Reiter Elite hatte an diesem Samstag auf dem überaus anspruchsvollen Parcours gebaut von Johann Sailer gezeigt, dass der Nachwuchs in Hessen mit der Konkurrenz in den anderen Bundesländern sehr gut mithalten kann. Mit 72 Nennungen war diese Prüfung am Ende mit 60 Startern die erfolgreichste Prüfung der Dieter Hofmann Stiftung , die in diesem Jahr in ihr 40 Jahr nach Gründung geht.  

Das was mit einem tragischen Unfall 1977 einmal begann , begeistert nicht nur die Aktiven sondern zieht auch die Zuschauer an, die tollen Sport mit jungen Reitern zu sehen bekommen und ein Niveau was wenige Wünsche offen lässt. Umso erfreulicher für den umtriebigen Stiftungsvorstand Daniel Kircher der mit vollem Engagement bei jedem Wettbewerb dabei ist, dass in jedem Jahr Starter aus dem in der Klasse A und L ausgetragenen Jugendchampionat ihren Weg in die höhere Klasse finden und der Förderpreis immer wieder an Attraktivität gewinnt.

DHS Förderpreis Erbenheim 2017 © Pauline Staubach

Die von den Richtern nicht nur fair bewerteten Ritte sondern auch gut erklärten Benotungen nach den jeweiligen Ritten macht es umso schöner für die Zuschauer die dann am Ende auch wissen wofür die eine oder andere Note gegeben wurde. Für die Teilnahme am anschließenden Stechen musste eine Wertnote von 8,30 oder besser vorgelegt werden. Die im Jahr 2015 im Förderpreis siegreiche Riana Eisenmenger aus Niderzeuzheim zeigte im Stechparcours ihre besondere Klasse und legte mit Ihrem Pferd For Leonie die beste Zeit mit sec 34,40 vor und verdrängte die bis dahin führende Amelie Kunkel vom Ronneburger Hügelland auf den zweiten Platz. Da in 2 Abteilungen gewertet wurde, konnten sich unter Umständen 2 Sieger am Ende freuen.  Nach dem zweiten Ritt von Riana Eisenmenger sah es mit Charity in sec 33,70 nach einem Doppelsieg der Niederzeuzheimerin aus. Tik Tag gesattelt von Philipp Bein nutze seien große Galoppade und das Geschick seines Reiters für den schnellsten Null Fehler Ritt des Tages und siegte mit sec 33,36 unter dem Jubel der Zuschauer. Quashkai mit Johannes Brodecker aus Wolfskehlen wurde zweiter in der 1 Abteilung. Die Sieger und Platzierten freuten sich an den neuen Schleifen der Stiftung die jetzt als kleine Andenken übergeben werden. Überaus positiv anzumerken das Engagement der Firma CWD die mit hochwertigen Ehrenpreisen die Sieger beglückt. Zufriedene Gesichter und Vorfreude auf den nächsten Parcous in Elz am 20/ 21.Mai 2017

Jörg Staubach Pressesprecher / Öffentlichkeitsarbeit der Dieter-Hofmann-Stiftung[/peekaboo_content] 

Ilena Kilian gewinnt Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung

Mit einem tollen Finale endet in diesem Jahr der Wettbewerb um den begehrten Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung am 15.Dezember 2016  in der Frankfurter Festhalle.[peekaboo name="1" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="1"]

Wie gewohnt am Donnerstag dem Hessentag beging die Dieter-Hofmann-Stiftung ihr Finale dass über 2 Wettbewerbe ausgetragen wurde. Die 20 Punktbesten der Vorqualifikationen wurden in die Festhalle eingeladen um in einer letzten Ausscheidung noch einmal Punkte zu sammeln. Diese erreichte Punktzahl wurde für den Einzug in das Finale verdoppelt sodass die Chancen für einige Reiter noch gut standen ins Finale am Abend zu kommen.

Wie immer war das Richterteam mit Franz-Peter Bockholt, Karl-Heinz Streng durch Karl- Josef Münz als Beirichter komplettiert worden und so gingen dann letztlich 19 Paare an den Start.

Internationales Frankfurter Festhallen Reitturnier 2016 (c) Jan Reumann. Fotografiert.

Der mit einer Höhe von 1,35 gesteckte Parcours erwies sich gerade an der 3 fachen Kombination als sehr tückisch und forderte den Aktiven alles ab. Nicht zuletzt waren es die 19 besten Reiter die in den Vorqualifikationen nicht nur Schnelligkeit , sondern vor allem reiterliche Qualität in Stil und Einwirkung gezeigt haben.

Allen voran Ilena Kilian, die mit ihrer Schimmelstute Chalet´s Carlotta aus Ruppersmühle an den Main gekommen war, glänzte im Parcours und wurde mit einer 8,8 bewertet . Anna Duff die aus Irland stammende und für Bad Homburg startende Amazone wurde mit einer 8,6 bewertet und ritt mit ihrem Pferd Baron als 2 durchs Ziel. Philipp Bein der die ganze Saison hervorragende Leistungen gezeigt hatte wurde mit Pactole Trust und einer 8,5 Dritter dieser letzten Qualifikation.  Die bis zu diesem Zeitpunkt führende Niederzeuzheimerin Riana Eisenmenger , hatte an diesem Tag mit Charity kein Glück und wurde mit einer Wertnote von 7,7 leider nur Siebte, konnte sich aber dennoch  für das Finale qualifizieren. 

Mit von der Partie waren dann noch der über das Jahr top reitende Nico Sauer und sein Pferd Wolkenstern. Er machte dann auch den Anfang und erhielt mit Wolkenstern eine 8,5. Die beste Wertnote dieses Finales mit Pferdewechsel. Und genau bei diesem Pferdewechsel liegt das interessante an diesem Finale. Wie schnell kann sich ein Reiter auf ein ihm unbekanntes Pferd einstellen und dann noch eine gute Leistung zeigen. Da es um Stil und nicht um Schnelligkeit geht eine noch schwierigere Herausforderung. 

Nach dem ersten Umlauf lag Nico Sauer vor Riana Eisenmenger und Ilena Kilian. Riana Eisenmenger ging dann mit Pactole Trust von Philipp Bein in den Parcours und wurde mit einer 6,8 bewertet. Ilena Kilian durfte Wolkenstern reiten und erhielt eine 7,6. Sie war mit einer Gesamtnote von 15,3 führend und Nico Sauer bereitete sich nun mit ihrer  Chalet´s Carlotta unter den Augen des Landestrainers Karl-Josef Münz für den Parcours vor.  Sein Ritt wurde mit einer Grundnote von 7,7 bewertet da er sich sehr gut mit dem Pferd arangiert hatte- leider mussten die Richter ihm 1,0 für 2 Hindernissfehler abziehen, so dass am Ende eine Gesamtnote von 15,2 übrig blieb und er hinter Ilena Kilian Zweiter wurde. Riana Eisenmenger die in den Vorqualifikationen 3 mal siegreich war wurde mit einer Gesamtnote von 15,1 Dritte., Phllipp Bein wurde Vierter.

Neben dem Geldpreis und einem Stipendium über EUR 3.000 erhielt Ilena Kilian eine wertvolle Münzsammlung und einen Sattel, der von der Firma Kieffer gespendet wurde. 

Mit diesem spannenden Finale konnte die Dieter-Hofmann-Stiftung auch für den Förderpreis in diesem Jahr eine überaus positive Bilanz ziehen und der Wettbewerb gehört sicher zu einem der interessantesten Serien der Nachwuchsförderung in Hessen. Im nächsten Jahr startet die Serie wie gewohnt in Wiesbaden-Erbenheim.[/peekaboo_content]

Philipp Brodhecker erhält Stipendium der Dieter-Hofmann-Stiftung

Wie schon in den Vorjahren war der Abend des Pferdesport Verbandes Hessen der festliche Rahmen für die Übergabe des Stipendiums an den glücklichen Stipendiaten. [peekaboo name="3" onshow="Schliessen" onhide="Mehr"][peekaboo_content name="3"] Dass es nicht Gewinner heißen kann, steht bei den hohen Anforderungen und Erwartungen, die der Beirat der Dieter-Hofmann-Stiftung an die jeweiligen Kandidaten hat , außer Frage. Nur mit herausragenden Leistungen und einem auch in der Öffentlichkeit und auf Turnieren gezeigten guten Pferdgerechtem „Horsemanship“ kommt man bei der Dieter-Hofmann-Stiftung in die engere Auswahl für das mit Euro 5000.- dotierte Stipendium. 

Philipp Brodhecker hat mit seiner Verpflichtung bei der Bundeswehr und den Eintritt in die Sportkompanie in Warendorf sicher einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Sportkompanie bietet neben einer hervorragenden Ausbildung auch beste Trainings und Übungsmöglichkeiten für die jungen Soldaten. Nach der Grundausbildung, kann der Sportler losgelöst von Tages und Stallgeschäft seiner Ausbildung und seinem Sport auf hohem Niveau nachgegen. Unterstützt wird dies durch vielfältige Möglichkeiten innerhalb des Areals mit weiteren Angeboten für die Fitness.  So konnte Philipp Brodhecker  die Ausbildung, auch mit der so begehrten Stensbeck Plakette abschließen.  

Internationales Frankfurter Festhallen Reitturnier 2016 (c) Jan Reumann. Fotografiert.

In seiner kurzen Rede betonte Daniel Kircher Vorstand der Dieter-Hofmann-Stiftung auch den Werdegang von Philipp Brodhecker, als ältesten Sohn von Susanne und Volker Brodhecker.

Beide hoch erfolgreich in der Dressur und mit dem familieneigenen Burghof, weit über die Grenzen Hessens bekannt , wuchs Philipp zwischen und mit den Pferden auf und hatte so beste Voraussetzungen seine reiterliche Karriere erfolgreich zu beginnen. Mit der Liebe zum Springsport hat er nun auch seine berufliche Zukunft gefunden und die Dieter-Hofmann-Stiftung möchte mit dem Stipendium, den nächsten Karriereschritt, der in einem renommierten Springstall sein soll, unterstützen.

Spende des Clubs der hessischen Springreiter wird für Lehrgänge verwendet

Mit der Auflösung des Clubs der hessischen Springreiter wurde entschieden, die verfügbaren Gelder der Jugendförderung zuzuführen. Der Vorstand hat sich entschlossen Euro 12.500.- an die Dieter-Hofmann-Stiftung zu überweisen und so dem hessischen Springnachwuchs eine weitere Unterstützung zukommen zu lassen. Der Stiftungsvorstand hat sich Peter Illert der der Stiftung sehr nahe steht als Berater hinzugezogen und gemeinsam wurde nun beschlossen im Frühjahr für die Kader-Mitglieder Springen des PSV Hessen Lehrgänge mit renommierten Springtrainern anzubieten. Termine und Einladungen werden im neuen Jahr bekannt gegeben.[/peekaboo_content]